Bereits zehn Bänke gestiftet: Seniorenverein pflanzt Spitzahorn

Bereits zehn Bänke gestiftet : Seniorenverein pflanzt Spitzahorn

Der „Seniorenverein Scherpenseel“ wieder einmal fleißig und pflanzte einen Spitzahorn am Eingang zum Scherpenseeler Neubaugebiet „Kirchenweg II“, an der Kreuzung Vom-Stein-Straße und Calvinstraße.

Das schmucke, momentan rund vier Meter hohe Bäumchen reckt seine bereits zart belaubten Zweige direkt neben einem altehrwürdigen Wegekreuz und einer Parkbank gen Himmel.

Warum musste es aber ein Spitzahorn sein? Günter Gävert, Geschäftsführer, der zusammen mit Hans Ohle, zweiter Vorsitzender, und Hajo Kohnen, ehemaliger erster Vorsitzender, vor Ort ist, erklärt: „Unser Seniorenverein möchte etwas für die Natur tun, speziell für die Bienen und Hummeln. Diese lieben den Spitzahorn, denn zur Blütezeit im April und Mai trägt er unzählige, gelbgrüne Blütendolden, die den Insekten einen reich gedeckten Tisch bieten.“

Außerdem solle der Baum später den Menschen, die auf der Parkbank verweilen, Schutz und Schatten spenden, fügt Gävert hinzu. Ein Spitzahorn könne bis zu 30 Metern hoch und 200 Jahre alt werden und sei auch im Herbst ein „Hingucker“ wegen seiner dann von goldgelb bis ins rötliche gehenden Farbpalette.

„Wir haben uns auch kundig gemacht, was das Wurzelwerk betrifft. Die Wurzeln gehen nicht breit auseinander, daher werden der Bürgersteig und die Straße nicht beschädigt“, ergänzt Hans Ohle und verrät mit einem Augenzwinkern: „Bei unseren vielen Radtouren mit dem Seniorenverein müssten wir ja sonst über die Hubbel fahren.“

Dies sei bereits der zweite Baum, den der Verein gestiftet habe, erzählt Hajo Kohnen. Der erste, ein Nussbaum, stehe in der Senke vor Siepenbusch. Insgesamt habe der Verein schon zehn Bänke gestiftet und sie so aufgestellt, dass man eine Rundwanderung machen und sich dabei immer wieder setzen und ausruhen könne.

Wer Lust hat auf eine Radtour mit dem „Seniorenverein Scherpenseel“ kann sich mit seinem Drahtesel mittwochs um 13 Uhr zum Start am dortigen Lidl-Parkplatz einfinden. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. Meist sind es zehn bis 15 Personen, und alle Teilnehmer nutzen ein E-Bike.

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