Erweiterung der Gastronomie: Neubau wird doppelt so groß

Erweiterung der Gastronomie : Neubau wird doppelt so groß

Wenn die weiteren und konkreteren Beratungen ähnlich verlaufen wie die am Dienstag im Ausschuss für Bauen, Stadtentwicklung und Ordnung, wird es kaum Widerstände gegen die geplante Erweiterung der Gastronomie auf dem Rathausplatz geben.

Im Ausschuss nahmen jedenfalls die Fraktionen die Planung, die Ralf Hansen vom Architekturbüro Hansen-Hano vorstellte, zustimmend zur Kenntnis.

Nach Hansens Plänen wird das bisherige Provisorium, das die vom Ehepaar Spiertz betriebene Gaststätte auf dem Rathausplatz vergrößert, abgerissen und an seiner Stelle ein eingeschossiger Bau errichtet, der die gleiche Funktion – also Gastraum, in dem sich zum Beispiel Skatspieler treffen – wie das jetzige Provisorium erfüllt. Optisch soll der Neubau dem bestehenden Gebäude angepasst werden. Vom Restaurantbereich ist die Erweiterung durch eine knappe überdachte Fläche getrennt.

Neubau doppelt so groß

Der Neubau wird etwa doppelt so groß wie das jetzige Provisorium, kann deshalb aber auch Gerätschaften, die jetzt noch frei auf dem Platz stehen, aufnehmen. Hansen erklärte, dass bei dieser Planung auch der Straßenverlauf und die Parksituation am Rathausplatz geändert werden müssen.

Für die CDU begrüßte Josef Fröschen unter anderem, dass nun frühere Pläne mit einer Aufstockung des Bestehenden vom Tisch seien, denn unter den Gästen seien auch viele ältere Menschen. An die Verwaltung gerichtet regte er an, beim Neubau eine Wasserleitung nach draußen zu verlegen, um später eine öffentlich nutzbare Trinkwasserstelle einzurichten, an der sich auf dem Platz rastende Menschen bedienen könnten. Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch versicherte, dass dieser Vorschlag intensiv geprüft werde.

Grundsätzlich begrüßte auch Alf Ingo Pickartz für die SPD die Planung ebenso wie nach ihm die Sprecher der anderen Fraktionen. Pickartz betonte, dass alles, was den Platz belebe, gut sei. Es müsse daruf geachtet werden, dass der öffentliche Raum erhalten bleibe.

Öffentlicher Raum muss bleiben

Das sah für die Verwaltung auch Bauamtsleiter Peter Steingass so.  Die Planung stimme mit den Vorstellungen der Verwaltung überein, sagte er. Der Leiter das Amtes für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung, Heinz Waliczek, ergänzte, dass öffentliche Veranstaltungen auf dem Platz, etwa Konzerte oder Feste, von der neuen Gastronomie nicht beeinträchtigt würden.

Der gesamte Rathausvorplatz soll in drei Bauabschnitten für 4,5 Millionen Euro erneuert werden. Ursprünglich sollte zu Jahresbeginn 2019 mit dem ersten Bauabschnitt begonnen werden. Der Baustart wurde auf den Sommer verschoben.

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