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Spannender Endspurt: Mit 131 Stimme mehr: Walther setzt sich knapp durch

Spannender Endspurt : Mit 131 Stimme mehr: Walther setzt sich knapp durch

In Übach-Palenberg lieferte sich am Sonntagabend Oliver Walther (CDU) und Alf-Ingo Pickartz (SPD) ein spannendes Rennen um das Amt des Bürgermeisters.

Nach sieben von 17 ausgezählten Wahlbezirken lag Walther lediglich 15 Stimmen vor Pickartz. Und zunächst vergrößerte sich der Abstand zusehends. Nach dem zehnten Wahlbezirk konnte Walther knapp 300 Stimmen mehr auf seine Personen vereinen als Pickartz. Zwar legte der Sozialdemokrat noch einmal zu, aber es reichte nicht. Am Ende siegte der 50-jährige Rechtsanwalt Oliver Walther mit 50,85 Prozent und 3927 Stimmen. Pickartz konnte 49,15 Prozent überzeugen, 131 Bürger weniger als sein Kontrahent. Somit nimmt nach der elfjährigen Amtszeit von Wolfgang Jungnitsch wieder ein CDU-Bürgermeister im Chefsessel im Übach-Palenberger Rathaus Platz.

„Die Wahl ist knapp ausgefallen; wie man es erwarten konnte, nachdem sich Rot und Grün zusammengetan hatten.“ Den eigenen 44 Prozent, so Walther, hätten nach der ersten Wahl 55 Prozent von Rot/Grün und der Linken, die das Bündnis unterstützt habe, gegenüber gestanden. „Ich danke allen Wähler, die auch bei der Stichwahl an die Urnen gegangen sind. Nun stehen Koalitionsverhandlungen der Parteigremien an.“ Wie sich die Koalition einmal zusammensetzen wird, dazu will der neue Übach-Palenberger Bürgermister derzeit noch keine Wünsch äußern: „Die Bürgernähe wird auf jeden Fall für mich als Bürgermeister sehr wichtig sein, dass habe ich auch im Haustürwahlkampf von den Bürgern gespiegelt bekommen.“ Bereits im Wahlkampf hatte er versprochen, im Falle eines Sieges Stadtteilkonferenzen zu einzuführen.

Pickartz will sich nun wieder intensiver seinen Immobilienprojekten widmen: „Ich bin ein wenig traurig, dass es nicht geklappt hat, denn ich hätte von meinem ersten Amtstag an, das komplette Wahlprogramm, das von viel Idealismus getragen war, umgesetzt. Alle Punkte waren realistisch und finanzierbar." Dass es am Ende nicht gereicht hat, macht er daran fest, dass in den Wahlkreisen, in denen er besonders stark war, die Wahlbeteiligung niedrig war. Insgesamt betrug die Wahlbeteiligung 39,71 Prozent.