Haupt- und Finanzausschuss Übach-Palenberg befürwortet Bebauungsplan

Drei neue Baugebiete Thema : Mehrheit für 38 neue Grundstücke in Mariental

Im Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Übach-Palenberg wurde über gleich mehrere Baugebiete diskutiert. Beim umstrittenen Mariental befürwortete die Mehrheit den Bebauungsplan. Nur zwei Parteien waren dagegen.

Mehrere Baugebiete waren Thema im Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Übach-Palenberg. Los ging es mit den umstrittenen neuen Grundstücken in Mariental. Die Mehrheit stimmte für den Bebauungsplan, die SPD und die Grünen votierten allerdings mit Nein.

Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes umfasst rund 2,7 Hektar und wurde gegenüber der ursprünglichen Planung aufgrund der Untersuchungsergebnisse der Artenschutzprüfung verkleinert. Durch den Bebauungsplan werden ca. 38 Grundstücke entstehen. „Die Grundstücke befinden sich in toller Lage, und Übach-Palenberg braucht dringend neue Grundstücke“, so Gerhard Gudduschat (CDU). Auch seien die Grundstücke besonders durch die Nähe zum Bahnhof geeignet und zeichneten sich durch eine gute Einzelhandels-Versorgung aus. „Dieses empfindliche Gebiet muss sehr behutsam bebaut werden“, betonte Alf-Ingo Pickartz.

Die SPD wolle ihre weitere Zustimmung daher von der geplanten Bebauung abhängig machen. „Die Streuobstwiese bleibt erhalten, und der Waldsaum wird eins zu eins ausgeglichen“, führte Heinz Waliczek, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung der Stadt Übach-Palenberg, aus. In dem Gebiet sollen auch keine Mehrfamilienhäuser entstehen, fügte er noch hinzu.

Des Weiteren stimmte der Ausschuss einstimmig für den Bebauungsplan in der Otto-von-Hubach-Straße. Die Planung der Stadt sieht vor, mit einer ersten Bebauung entlang der bestehenden Straße eine größere Baulücke zu schließen und damit den langfristigen Einstieg in eine weitere städtebauliche Entwicklung des Rimburger Ackers zu ermöglichen. „Hier entstehen lukrative Grundstücke“, zeigte sich Gerhard Gudduschat erfreut. Auch die UWG schloss sich dem an.

„Wir finden dieses Gebiet besonders gut, da damit eine Lücke geschlossen wird“, erklärte Corinna Weinhold. Alf-Ingo Pickartz konnte sich dem anschließen: „Wir sehen diese Fläche sehr vorteilhaft.“ Er plädierte allerdings in diesem Gebiet für Mehrfamilienhäuser und preiswerte Wohnungen. Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch entgegnete allerdings sofort, dass sich die Bebauung harmonisch in das Bild einfügen müsse, sie dürfe nicht „atypisch“ ausfallen.

Ebenfalls einstimmig wurde der Bebauungsplan für die Breiler Höhe befürwortet. Diese Fläche ist im Regionalplan bereits heute als Allgemeiner Siedlungsbereich ausgewiesen. Die Erschließung soll über die nördlich gelegene Straße „Breiller Gracht“ erfolgen.

Mehr von Aachener Nachrichten