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Kunststoff und Recycling: Die Erweiterung des MEG-Werks beginnt

Kunststoff und Recycling : Die Erweiterung des MEG-Werks beginnt

Das Kunststoff- und Recyclingwerk der MEG in Übach-Palenberg hat den ersten Schritt zur Werksvergrößerung getan. Es geht um neue Arbeitsplätze und mehr wiederverwertete Flaschen.

22.000 Tonnen Recyclingmaterial werden in den Übach-Palenberger Kunststoff- und Recyclingwerken der MEG jährlich bearbeitet, etwa eine Milliarde neuer Flaschen entstehen dort im Jahr bislang. Jetzt erweitert der Konzern Schwarz Produktion, zu dem die MEG gehört, das Werk. Um mehr als 50 Prozent wird die jährliche Kapazität gesteigert. Weitere 12.000 Tonnen sollen also in Zukunft dort bearbeitet werden.

Zu den bislang hundert Mitarbeitern an dem Standort kommen durch die Erweiterung 36 Arbeitsplätze hinzu.

Am Donnerstag, 7. April, wurde mit dem Spatenstich der erste Schritt getan. Die Planung ist sportlich: Anfang 2023 soll die Erweiterung in Betrieb genommen werden. Einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag investiert der Konzern. Es werden zusätzliche Lagerflächen und Silos geschaffen, ebenso Entlade- und Sortierkapazitäten für den Recyclingprozess entstehen. Auch Emissionsschutzmaßnahmen wie Lärmschutzwände und weitere Parkmöglichkeiten gehören dazu.

Die Schwarz Gruppe, zu der neben Schwarz Produktion auch die Supermarktketten Lidl und Kaufland gehören, hat einen eignen Wertstoffkreislauf. Alle bei Lidl zurückgegebenen PET-Flaschen werden in den MEG-Werken weiterverarbeitet, recycelt und befüllt zurückgeliefert.

Seit Juni 2021 bestehen laut Aussage des Unternehmens alle von der Schwarz Produktion hergestellten PET-Einwegpfandflaschen der Lidl- und Kaufland-Eigenmarken in Deutschland zu 100 Prozent aus recyceltem Plastik, ausgenommen Deckel und Etikett. Die ständige Weiterentwicklung dieses Wertstoffkreislaufs erfordere eben auch die Erweiterung des Standorts in Übach-Palenberg.

(bwi)