Spannender Wettbewerb: Borussen geben Steilpass und die Feuerwehr verwandelt

Spannender Wettbewerb : Borussen geben Steilpass und die Feuerwehr verwandelt

Nach dem Königsvogelschuss am Fronleichnamsfeiertag feierte die St.-Dionysius-Schützenbruderschaft Frelenberg einen zweiten glorreichen Schützentag binnen weniger Tage.

War der Besuch beim Königsvogelschießen schon überwältigend, lachte am Samstagnachmittag erneut das Herz der Bruderschaft, denn es gab wieder ausgezeichneten Besuch. Zunächst stand am Wochenende das Preisschießen auf dem Programm. Insgesamt 31 Teilnehmer machten mit. Erfreulich: Das weibliche Geschlecht und auch die Jugend zeigten ihre Adleraugen und schossen auf den Holzvogel der Schießanlange im Wurmtalstadion. Zunächst galt es, die Flügel einzeln herunterzuschießen. Der Holzvogel wurde in vier Teile zerlegt.

Anschließend wurde der Vereinspokal ausgeschossen. Der Karnevalsverein Frelenberger Esel stellte drei Teams und war eine große Einheit im Wettbewerb. Weiterhin mit dabei: das Trommler- und Pfeiferkorps. Diese hatten ihre Instrumente dabei und spielten zur Unterhaltung auf. Die Feuerwehr schoss ebenfalls mit, wie auch die Fußballjugend, die Fußballsenioren, die Borussen-Oldies und der Seniorenverein. Es entwickelte sich ein packender Wettbewerb. Frank Giesen, Geschäftsführer der Schützenbruderschaft, führte mit Charme durch das Programm. Auch er verstand, wie viele Besucher, ab dem 150. Schuss die Welt nicht mehr. Der Holzvogel kippte sich anscheinend gemütlich zur Seite und schien mit der Menge zu spielen. Alle Hilfestellungen halfen nichts, der Holzvogel blieb bei seiner schrägen Haltung.

Aber dann kam Schuss 169. Für die Borussen-Oldies legte Achim an. Er ließ sich Zeit, zielte genau und es staubte gewaltig im großen Holzkasten. Der Holzvogel schien den Flatterabgang zu machen, aber ein Flügel und der Schwanz verkeilten sich – und er blieb hängen. Dabei hatte schon der Jubelschrei durch das Wurmtalgelände gehallt.

Das weibliche Geschlecht war im Vereinswettbewerb sehr aktiv. Foto: Heinz Eschweiler

Und so wurde weitergeschossen, aber nach vier weiteren Schüssen nutzte das Feuerwehrteam die Vorlage der Borussen-Oldies. Jonas erlöste den Vogel mit seinem Superschuss, der die Feuerwehr und die übrigen Kameraden mit Malte, Jürgen, Thomas, Frank, Justin, Jens und Jürgen jubeln ließ.

Es folgte die faire Gratulationscour der Kontrahenten. Die Feuerwehr feierte den Sieg und wurde auf der Kirmes gebührend ausgezeichnet.

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