Lob für Anja Bischoff: Bericht der Gleichstellungsbeauftragten

Lob für Anja Bischoff : Bericht der Gleichstellungsbeauftragten

Zwar ging es nur um Kenntnisnahme, doch das Lob aus den Ratsfraktionen durfte Anja Bischoff durchaus als einhellige Zustimmung verstehen, als sie als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Übach-Palenberg im Rat mit dem Jahresbericht für 2018 eine erste Bilanz ihrer Arbeit zog.

Dabei wurde auch die große Bedeutung der Öffentlichkeitsarbeit für dieses Amt deutlich, denn – so Anja Bischoff – nach ersten Presseveröffentlichungen wandten sich auch Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine mit Fragen an die Gleichstellungsbeauftragte.

Sie berichtete von den vielen Veranstaltungen, an denen sie auch mit dem Arbeitskreis der Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Heinsberg neben ihren Pflichtaufgaben teilgenommen hat.

Gerne hätte sie in diesem Bereich noch mehr gemacht, aber sie habe schließlich auch ihre normalen Arbeitsaufgaben erfüllen müssen. Teilgenommen hatte sie unter anderem auch am „Runden Gesundheitstisch“ in Übach-Palenberg und am „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ in Erkelenz.

Aus ihrer Arbeit, die dem Landesgleichstellungsgesetz folgt, nannte sie in ihrem schriftlichen Bericht unter anderem die Ziele der internen Arbeit, zu denen die Information der Fachbereichsleitungen zählt, wenn bei neu besetzten Stellen Frauen unterrepräsentiert sind, wie auch die gezielte Ansprache von Frauen bei Stellenausschreibungen.

Neben der Teilnahme an Sitzungen oder Mitarbeitergesprächen hat die Gleichstellungsbeauftragte im Jahr 2018 rund hundert Stellungnahmen zu Personalangelegenheit in der Verwaltung abgegeben müssen, wobei das Spektrum von Umbesetzungen oder Arbeitszeitveränderungen bis zu Höhegruppierungen reicht. Anja Bischoff deutete auch an, dass ihre Arbeit zu Konflikten mit Vorgesetzten führen kann, doch bei solchen habe man sich stets einigen können. Auch Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch dankte ihr für ihre Arbeit.

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