Baugebiet Mariental nimmt letzte Hürde

38 Grundstücke geplant : Bereits im nächsten Jahr sollen die Bagger rollen

Nach langer Diskussion: Baugebiet in Mariental nimmt die letzte Hürde. Der Weg ist frei für 38 neue Grundstücke.

Im jüngsten Ausschuss für Bauen, Stadtentwicklung und Ordnung informierte Heinz Waliczek, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung der Stadt Übach-Palenberg, darüber, dass die Bezirksregierung und der Kreis Heinsberg der geplanten Bebauung der Marienhöhe in Marienberg zugestimmt haben: „Wir hoffen, dass die Bagger bereits im nächsten Jahr rollen können.“

Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes umfasst rund 2,7 Hektar und wurde gegenüber der ursprünglichen Planung aufgrund der Untersuchungsergebnisse der Artenschutzprüfung verkleinert. Durch den Bebauungsplan werden ca. 38 Grundstücke entstehen.  In dem Gebiet sollen auch keine Mehrfamilienhäuser entstehen.

 Der Start für das Baugebiet dürfte gerade die Bürgerinitiative Marienberg enttäuschen. „Die wollen hier alles schön zubauen, dabei grenzt das Gebiet unmittelbar an das Landschaftsschutzgebiet, die Grünluftschneise und die renaturierte Kiesgrube an“, so der Standpunkt von Norbert Bremen von der Initiative während der Debatte.

Sorge um Artenvielfalt

Seine Befürchtung: „Der ursprüngliche Plan wird durch die Hintertür eingeleitet und in dem Anschnitt sogar noch vergrößert.“ Bremen ist Diplom-Biologe und fürchtet um die Artenvielfalt: „Eigentlich müsste die Fläche hier sogar ein Naturschutzgebiet werden. Stattdessen entstehen High-Potential-Villen.“ Die Verwaltung hatte hingegen immer wieder betont, dass das Baugebiet im Einvernehmen mit den Ergebnissen der Untersuchungsergebnisse der Artenschutzprüfung stehe.

(mcz)
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