Übach-Palenberg: Musiker und Tänzer sorgen für tolles Café-Kozert

Café-Konzert : In Freud und Leid zum Spiel bereit

Drei Musikvereine und eine Tanztruppe sorgen für Stimmung beim 24. Café-Konzert des Trommler- und Pfeiferkorps Übach-Palenberg. Am Ende stehen auch die eigenen Musiker noch mit auf der Bühne.

Abgesehen von ein, zwei gemeinsamen Auftritten mit Gastvereinen gibt es nur eine feste Regel bei den inzwischen zur Institution gewachsenen Café-Konzerten des Trommler- und Pfeiferkorps Übach-Palenberg: Aufgetreten wird zumindest im Alleingang nicht. Denn hinter den Kulissen gibt es für die Mitglieder genug zu tun – das konnten die Gäste bei der inzwischen 24. Auflage am Sonntag in der ehemaligen Lohnhalle des Carolus-Magnus-Centrums selbst erleben. Denn dort war es nicht nur mollig warm, sondern auch schön voll.

Vorsitzender Manfred Weinmann und die Seinen ließen sich nicht lumpen, sondern stellten ein abwechslungsreiches Programm der Sonderklasse auf die eigens in der Halle aufgebaute Bühne. Die Spielleute des Trommler- und Spielvereins Baesweiler hatten da als „Eisbrecher“ eines musikalisch ausgesprochen vielseitigen Nachmittags fast schon leichtes Spiel, richtig Stimmung in die „Bude“ zu bringen. Das freute auch Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch, der nicht nur zu Gast war, sondern sich über die Bereitschaft der Aktiven freute, ganz getreu dem ewigen Spielmannsmotto „In Freud‘ und Leid zum Spiel bereit“, die Menschen mit selbstgemachter Musik zu begeistern.

Die Gäste aus dem nahen Baesweiler unter Leitung von Jürgen Opitz brachten ein tolles Repertoire mit.

Auch die Freunde des Chorgesangs durften sich auf einen besonderen Beitrag freuen. Die Herren vom Männerchor „Euregio Fortissimo“ mit Sängern aus drei Nationen brachten Musik aus Slowenien, Mazedonien, Russland und Deutschland zu Gehör. Und nach den Worten von Mitsänger und Altbürgermeister Paul Schmitz-Kröll ging es dann noch einmal zu einer umjubelten Zugabe.

Auf Jubel und Spaß durften sich auch die Performer des nächsten Programmpunkts freuen. Denn die Square-Dance-Gruppe „Silverwings“ aus Heinsberg brachte mit ihren „Callern“, also den Leuten, die mit flotter Zunge und dem passenden Rhythmus die nächsten Tanzschritte ansagen, richtig Leben auf die Bühne. Da mochten die Damen und Herren vom befreundeten „Fluit- en Tamboerkorps Musica Limburg“ aus dem benachbarten Kerkrade/NL stimmungsmäßig natürlich nicht nachstehen und setzten klanglich noch das Sahnehäubchen oben drauf. Mit der Erfahrung ihres Leiters Roger Balter und den Spielleuten legten die Niederländer eine beeindruckende Performance hin. Und während sich die Gäste fragten, was nach dieser Performance noch kommen sollte, standen die Gastgeber gemeinsam mit den Spielleuten aus Niederheid auf der Bühne und ließen zumindest für ihre Stücke im Gesamtspiel unter Leitung von Alfred Krieger einmal kurz die organisatorischen Dinge zugunsten der tollen Musik liegen.

Da blieb am Ende eines langen musikalischen Nachmittags nur die Erkenntnis, dass es auch zur Jubiläumsauflage weitergehen wird mit der Konzertreihe. „Durch Ihren Besuch ermuntern Sie uns zum Weitermachen, und ich gehe davon aus, dass es im nächsten Jahr die 25. Auflage unserer Serie geben wird“, schloss Manfred Weinmann unter dem Applaus der Besucher.