Geilenkirchen: Tief im Dschungel: 40 Kinder erleben tolle Ferienfreizeit

Geilenkirchen: Tief im Dschungel: 40 Kinder erleben tolle Ferienfreizeit

Die nicht zu überhörende Geräuschkulisse deutete auf ein lautstarkes Ereignis innerhalb der Kirchenmauern hin. Bei dem, was sich in den Räumen der evangelischen Kirchengemeinde Geilenkirchen abspielte, handelte es sich um einen Trommel-Workshop, der zum Angebot der diesjährigen Ferienspiele zählte.

Während der Schulferien bieten auch die kirchlichen Einrichtungen den Kindern und Jugendlichen sinnvolle Ferienfreizeiten in Tages- oder Wochenform an.

Die evangelische Gemeinde Geilenkirchen hatte in der vergangenen Woche 40 Kinder im Grundschulalter zu Gast, die sich mit Spielen, Bastelarbeiten und Exkursionen eine Woche lang die Zeit verkürzten.

Unter dem Motto „Tief im Dschungel” erlebten die Jungen und Mädchen eine tolle Freizeitgestaltung, bei der zudem noch ein Lerneffekt geboten wurde. Neben Pfarrerin Tanja Bodewig und der Aktionsleiterin Anja Isbanner-Erdner kümmerte sich ein Team von 15 weiteren Betreuerinnen um das Wohlergehen der Teilnehmer.

In der evangelischen Kirche an der Konrad-Adenauer-Straße stellten sich die Jungen und Mädchen am ersten Tag erst einmal vor. Entsprechend dem Motto, studierten die Kinder hier auch einen Dschungeltanz ein, der im Laufe der Woche mehrmals vorgeführt wurde.

Am Dienstag begann der Trommelunterricht unter Leitung von Stefan Lindt. Jedermann wusste, dass man sich im Dschungel mit Trommeln verständigt, und so machte das „Bearbeiten” der Trommeln den Ferienkindern richtig Spaß.

Der Mittwoch stand ganz im Zeichen eines Tagesausflugs zum Erlebniszoo nach Gelsenkirchen. Wenige Minuten bevor ein großes Unwetter über das Ruhrgebiet niederkam, hatten die Kinder den Zug nach Geilenkirchen erreicht und kamen so trockenen Fußes in der Heimat an. An den letzten beiden Tagen wurden T-Shirts und Bilderrahmen, Freundschaftsarmbänder und Filzpapageien sowie „Regenmacher” gefertigt.

Neben dem spielerischen Aspekt stand auch körperliche Fitness im Vordergrund der Ferienspiel-Woche, denn alle Aktionen brachten Bewegung ins Spiel.

Die letzten Stunden der Aktionswoche verbrachten die Jungen und Mädchen mit einer gemeinsamen Übernachtung in der Kirche, bevor die Eltern nach dem Frühstück am Samstagmorgen ihre Kinder wieder in die Arme schließen konnten.

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