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Geilenkirchen-Süggerath: Süggerath-Tripsrath rechnet mit schwieriger Saison

Geilenkirchen-Süggerath : Süggerath-Tripsrath rechnet mit schwieriger Saison

Beim SV Süggerath-Tripsrath flossen nach der vergangenen Saison bittere Tränen. Der Abstieg aus der Kreisklasse B hatte leider nicht verhindert werden können. Insgesamt zehn Spieler verabschiedeten sich im Anschluss vom SV. Vorsitzender Berthold Reinartz war tief geschockt, denn es handelte sich um Spieler, die teilweise seit Jahren für den Verein gespielt hatten und schon fast zum Inventar gehört hatten.

„Gemeinsam abgestiegen und gemeinsam wieder auferstehen“, wäre der Wunschgedanke für die kommende, schwierige Spielzeit gewesen. Aber diese Hoffnung hat sich nun zerschlagen.

Die Ausschau nach neuen Spielern für die vielleicht schwierigste Saison in der Vereinsgeschichte hätte man sich sparen können. Die Kreisliga C ist für viele Spieler kein Anreiz. Lediglich Melvin Parren aus den Niederlanden folgte dem Ruf seiner Freunde Mickey Paulus und Romano Claus. Etwas verärgert war man in der Führungsetage des Clubs schon, dass so viele Stammspieler das sinkende Boot verlassen hatten.

Es gilt nun, die Stammspieler Steffen Winkels, Torsten Schlösser, Tunji Mesioye, Neal Wilhelm, Moritz Kehmer, Dominik Stüßer, Michael Godfroid (beruflich nach Paderborn) und Martin „Dixi“ Hermanns irgendwie zu ersetzen. „Hier und da kann ich den Vereinswechsel sogar verstehen“ , kommentiert Berthold Reinartz die Wechsel. Er weiß aus Erfahrung, dass gerade nach Abschluss einer Spielzeit in Sachen Spielerwechsel so manche Überraschung folgt.

„Jetzt haben wir nur ein Ziel: Klassenerhalt“, spricht der Vorsitzende klare Worte. Alle im Verein wissen wie schwer die Saison werden kann. Ein Hoffnungsträger ist Coach Boris Speuser. Er versuchte schon in den letzten Spielen der vergangenen Saison zu retten, was zu retten war. Doch das Urgestein konnte das Blatt nicht wenden. Speuser bleibt dem Verein treu.

Für den Spielbetrieb hatte der Club zwei Mannschaften für den Seniorenbereich gemeldet. „Wir haben rund 25 Spieler, auf die wir uns verlassen können, aber für zwei Mannschaften ist dies zu wenig“, sagt Berthold Reinartz. „Vermutlich müssen wird die zweite Mannschaft aus dem Spielbetrieb nehmen, um eine schlagkräftige erste Garnitur stellen zu können.

Am Samstag, 18. August, wird erst einmal gefeiert. Der Ursprungsverein FC Concordia Tripsrath lädt in Tripsrath zum 100-jährigen Bestehen.

(agsb)