Kommentar zur FfF-Bewegung: Stärker durch den Hass der Anderen

Kommentar zur FfF-Bewegung : Stärker durch den Hass der Anderen

Beleidigende Spitznamen, Anpöbelungen im Bus, Telefonterror und Hasstiraden auf Facebook – die Mitglieder von Fridays for Future Geilenkirchen müssen einiges aushalten.

 Doch der Hass ist auch ein Segen –  denn gehasst zu werden, schweißt zusammen. Die jungen Klimaaktivisten brauchen Relevanz, nicht  Akzeptanz. Eine Bewegung, die nicht auf Widerstand stößt, läuft Gefahr, ihre Ziele aus den Augen zu verlieren.

So ließ die Frauenbewegung die Machos schäumen: Frauen wurden als Suffragette beschimpft, sie seien zu emotional für die Politik, ihr Hirn sei zu klein und ihr Körper zu schwach.  Fridays for Future schockt nun eben den Klimaleugner, den SUV-Fahrer und den Vielflieger. Greta-Gegner fühlen sich bedroht von den Forderungen der Klimaaktivsiten.

Doch trotz Beschimpfungen machen Laura Savelsberg und ihre Mitstreiter  nicht den Fehler, zurückzuschlagen. Sie bleiben besonnen — dafür wünsche ich ihnen weiterhin viel Kraft.

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