Geilenkirchen: Sport ist Motivation für Suchtkranke

Geilenkirchen: Sport ist Motivation für Suchtkranke

„Es ist für viele eine Motivation, Sport zu treiben mit einem Ziel”, sagt der Leiter des Therapiezentrums Loherhof, Hans-Rainer Hubbes mit Blick auf das zweite Tischtennisturnier der Allgemeinen Hospitalgesellschaft (AHG).

Über 100 Frauen und Männer aller AHG-Wohnheime und Reha-Kliniken für Suchtkranke aus einem Umkreis von 150 Kilometern nahmen an der sportlichen Veranstaltung teil. Die AHG Klinik Dormagen hatte den Wettbewerb an der „Grünen Platte” im vergangenen Jahr erstmals erfolgreich ausgerichtet.

„Wir setzen das Turnier mit jährlich wechselnden Austragungsorten fort”, erläutert Hubbes. Viele der chronisch Suchtkranken aus den Einrichtungen in Bassenheim, Bad Berleburg, Dormagen, Düsseldorf, Duisburg, Geilenkirchen, Grefrath, Grevenbroich, Kevelaer, Remscheid, Rieden und Willich hätten ein Jahr lang für die Veranstaltung trainiert.

Auch ein Team der Mondriaan Klinik Heerlen/Niederlande waren für die „Loherhof Open 2011” angereist. Norbert Glahn, Vorstandsvorsitzender der AHG, hatte mit Kollegen aus der Verwaltung in Düsseldorf ebenfalls eine Mannschaft gestellt. Für das vom AHG Therapiezentrum Loherhof organisierte Turnier warf der TTC Birgden sein Know How in die Waagschale.

Weitere Unterstützung fanden die Veranstalter im Bischöflichen Gymnasium St. Ursula, das die Tischtennisplatten zur Verfügung stellte und im Sportpark Loherhof, in dessen Badminton-Bereich das Turnier ausgetragen wurde. Nach spannenden und fairen Wettkämpfen standen kurz nach 16 Uhr die siegreichen Teams fest.

Hans-Rainer Hubbes dankte für die Teilnahme, gratulierte den Gewinnern und überreichte die Preise. Sieger wurde die Einrichtung in Bassenheim, die die Klinik „Am Waldsee” in Rieden mit 2:1 auf den zweiten Platz verwies. Dritter wurde das AHG Zentrum in Bad Berleburg.

Der Sieger gewann ein Spanferkelessen für die ganze Einrichtung und konnte einen Wanderpokal in Empfang nehmen. Die Zweit- und Drittplatzierten erhielten je einen großen Präsentkorb. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekamen Urkunden.