Übach-Palenberg: Spiel, Spaß und Sport im Ü-Bad: Aqua-Fitness lässt Schweißperlen fließen

Übach-Palenberg: Spiel, Spaß und Sport im Ü-Bad: Aqua-Fitness lässt Schweißperlen fließen

Fünf Stunden Bewegung im und am Wasser, das kann ganz schön schlauchen. Oder eben fit machen, wie es die Teilnehmer der zweiten Auflage der Aqua-Fitness-Night im Ü-Bad an der Dammstraße nun erlebten. Nach dem Erfolg des Spiel-, Spaß- und Sportevents war das moderne Bad wieder Ziel von vielen Freizeitsportlern, die sich diese besondere Art der Fitness einmal näher anschauen wollten.

„Die Resonanz im vergangenen Jahr war schon sehr gut“, sagt Schwimmmeisterin Sabine Maas, „dieses Mal können wir noch zufriedener sein.“ Waren es 2012 trotz der etwas schlechteren Terminierung mit einem Feiertagswochenende rund 60 Gäste, zählten die Organisatoren vom Westdeutschen Schwimmverband, von der Schwimmabteilung des VfR Übach-Palenberg und der DLRG dieses Mal doppelt so viele Menschen rund um das große Becken.

Richtig Bewegung brachte die zweite Auflage der Aqua-Fitness-Night im Ü-Bad an der Dammstraße ins Wasser und in die vielen Gäste. Foto: Markus Bienwald

Da wurde das Wasser kräftig umgearbeitet, beispielsweise als Robert Libowski mit Aqua-Boxing für mächtig Bewegung sorgte. „Es hat richtig Spaß gemacht“, erklärt er später und freut sich über die aktive Mitarbeit der Menschen im Wasser. Die Trainer am Beckenrand waren natürlich mindestens genauso körperlich gefragt, wie die vielen Freiwilligen, die hier bis 23 Uhr kräftig mitmachten. Da flossen auch schon einmal ein paar Schweißperlen. Dank der passenden Utensilien wie Gürtel und Poolnudeln wurde es den Gästen im Wasser definitiv nicht langweilig. Und auch, wenn manche der Übungen von außen betrachtet vielleicht locker aussahen, waren sie intensiv und ließen am Trainingserfolg keinen Zweifel.

Wer wollte, konnte sich den passenden Kurs zudem noch über die Musik aussuchen, denn „Ohne Musik geht es nicht“, wie Robert Libowski klar macht. Und das galt auch für Menschen, die sich außerhalb des Wassers vielleicht nicht gut bewegen können. „Das Programm richtet sich auch an Menschen, die aus verschiedenen Gründen an Land nicht viel Sport treiben“, so Trainerin Heike Mittelstraß. Schließlich ist die Aqua-Fitness auch aus dem Rehabilitationssport entstanden. „Man kann es auch gut selbst variieren, indem man die Übungen etwas anders macht“, ergänzt Sabine Maas.

(mabie)
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