Übach-Palenberg: Seine Vision: „Ein neues Übach-Palenberg”

Übach-Palenberg: Seine Vision: „Ein neues Übach-Palenberg”

Regelmäßig lädt die CDU in Übach-Palenberg in den Stadtteilen zum „Stammtisch” ein, bei dem alle Themen angesprochen werden können, die die Bürger bewegen. Jetzt hatte die CDU Übach zu einem „Stammtisch” in den Schützenhof Crampen eingeladen.

CDU-Ortsverbandvorsitzender Jörg Ulrich freute sich über die gute Resonanz, waren doch alle im Saal zur Verfügung stehenden Stühle besetzt. Namentlich begrüßte er den CDU-Bürgermeisterkandidaten Wolfgang Jungnitsch und Fraktionsvorsitzenden Gerd Gudduschat.

Auf Anfragen nahm Jungnitsch jeweils deutlich Stellung. Nicht nur diverse Brücken im Wurmtal, die Musikmuschel oder gar die Uhr im Turm der Stadtverwaltung seien defekt oder in einem desolaten Zustand. „Hier muss dringendst was geändert werden”, forderte er, bevor er auf die „Problemzonen der Neuen Kommunalen Haushaltsführung” einging. „Jeder Hausbesitzer weiß, dass er sein Haus nur in seinem Wert erhalten kann, wenn er regelmäßig repariert und investiert”, lautete seine Feststellung.

Aus dieser Feststellung heraus skizzierte er seine Handlungsvorgaben zum Anlagevermögen der Stadt. Weiter ging Jungnitsch auf das mit Regierungspräsident Hans Peter Lindlar und Fraktionschef Gudduscht geführte „Sechs-Augen-Gespräch” ein, dass beim Besuch von Lindlar geführt wurde und viele übereinstimmende Meinungen erbrachte.

Im Verlauf der Versammlung kam auch, im Beisein von Vertretern der Bürgerinitiative gegen den Bau der L240n, die geplante Trasse zur Sprache, sowohl Fraktionsvorsitzender Gudduschat als auch Bürgermeisterkandidat Jungnitsch zeigten vollstes Verständnis für die „idealistischen Ziele der Bürgerinitiative”. Allerdings sei es Aufgabe der Politik, im Bewusstsein ihrer Verantwortung gegenüber allen in Übach-Palenberg Betroffenen erst sachlich zu prüfen und dann eine Entscheidung zu treffen. Man müsse auch die Anwohner anhören, für die der Bau der L240n eine Entlastung bringen könnte. Gleichwohl wurde den Vertretern der Bürgerinitiative eine verantwortungsvolle, intensive und objektive Prüfung der Gesamtverkehrssituation zugesagt.

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