Geilenkirchen: Schweizer Modell für sanierte Skateranlage

Geilenkirchen: Schweizer Modell für sanierte Skateranlage

Der Stadtjugendring Geilenkirchen wächst. Drei neue Gruppen haben sich der Lobby angeschlossen, so dass nun 20 Einrichtungen und Institutionen darin vertreten sind. Das soll auch etwas bewirken. Im Mittelpunkt der Themen steht jetzt die Erneuerung der Skater-Anlage im Wurmauenpark.

Auch die Organisation des Kinder- und Jugendtags muss vollendet werden. Vorsitzender Klaus Striebinger hielt anlässlich der Vollversammlung des Jugendrings auch Rückblick auf den Kinoabend in der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule, sprach von guter Resonanz und gab bekannt, dass auch in diesem Jahr „wieder Kino gemacht” werde. Es komme aber zu einer konzeptionellen Änderung, da der Stadtjugendring einen Themenabend einführen will.

Florian Krell sprach über eine Erneuerung des mehr als zehn Jahre alten Skateparks. Aus Sicherheitsgründen sei die Funbox schon seit Monaten gesperrt, hier blättere nicht nur der Belag, sondern auch der Mörtel ab. Außerdem hätten sich schon tiefe Löcher gebildet.

Aktive Planungsgruppe

„Die Jugendgruppe hat den Skatepark in Eigenregie neu designed”, ließ Florian Krell aufhorchen. Dabei habe man sich eine Skater-Anlage in der Schweiz zum Vorbild genommen. „So wie wir uns einen Skatepark vorstellen”, warf der Schüler ein.

Im Bewusstsein, dass die Stadt Geilenkirchen kein Geld habe, sehe man sich nach Finanzierungsmöglichkeiten um. Die Facebook-Fanseite „Neuer Skatepark für Geilenkirchen”, verweise schon auf mehr als 100 Unterstützer, und die Skater seien optimistisch, dass ihre Planung umgesetzt werde. Die vierköpfige Planungsgruppe hat sich schon mit einer Firma für den Bau solcher Anlagen in Verbindung gesetzt. Derzeit sei die Gruppe dabei, einen Kosten- und Finanzierungsplan zu erstellen und mache sich auf die Suche nach Sponsoren. Klaus Striebinger ermunterte die Jugendlichen, in diese Richtung weiterzumachen.

In Zusammenarbeit mit dem Musikpark hat der Stadtjugendring die beliebte Tanz-Veranstaltung „1,2-Step” für Kinder und Jugendliche auf den 23. Juni terminiert, informierte Geschäftsführer Markus Kaumanns. Keine Frage, dass Alkohol und Rauchen tabu seien.

Ein weiteres Thema war der kommende Kinder- und Jugendtag mitten in der Stadt. Zunächst habe diese Veranstaltung auf dem Markt vor der Kirche stattfinden sollen. Doch aufgrund der im vorigen Jahr nicht voraussehbaren und im Mai beginnenden Baumaßnahmen zur Erneuerung des Marktplatzes muss nun eine andere Lösung gefunden werden. Die rund 20 interessierten Aussteller mit Infoständen und weiteren Angeboten sollen nun auf der kleineren Fläche direkt vor dem Rathaus untergebracht werden.

Probleme mit dem Platz

Das aber stellt die Planer vor Pro­bleme, denn einige Akteure benötigen größere Areale, wie beispielsweise die Reitbahn und der Modellflugclub Ikarus. Markus Kaumanns will nun gemeinsam mit den Planern den Vorschlag von Irmgard Baldes überdenken, die Infostände bis zur Oase neben St. Marien zu platzieren. „Ein Verlegen in den Wurmauenpark ist keine Alternative. Das würde mit dem Handwerkermarkt kollidieren”, so der Ring-Geschäftsführer. Eine Platzierung zwischen Kreisverkehr und Kreissparkasse würde ebenfalls keinen Sinn ergeben, weil dort viele Blumenbeete zu berücksichtigen seien. So bleibt die kleinere Lösung auf dem Rathausvorplatz.

Der Kinder- und Jugendtag soll dennoch ein umfangreiches Bühnenprogramm mit Tanz und Gesang beinhalten. Abends spielen mehrere Bands, wozu der Eintritt gebührenfrei ist.

Popcorn-Maschine beim Stadtjugendring

Der Stadtjugendring in Geilenkirchen, Dachverband von rund 20 Vereinen, Organisationen und Institutionen mit jugendaffinen Themen und Aufträgen, hat sich entschlossen, eine Popcorn-Maschine anzuschaffen. Das Gerät soll bei angemeldetem Bedarf an die veranstaltende Mitgliedsgruppe ausgeliehen werden.

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