Geilenkirchen: Schulfest: Wer trifft die meisten Holzlehrer?

Geilenkirchen: Schulfest: Wer trifft die meisten Holzlehrer?

Alle vier Jahre richtet die Katholische Grundschule (KGS) Brucknerstraße in Geilenkirchen ein Schulfest aus. Jetzt war es wieder so weit: Nach langen Vorbereitungen ließen die mehr als 350 Schüler alle Besucher am bunten Treiben in „ihrer” Schule teilhaben.

Rund 1000 Menschen statteten der KGS einen Besuch ab und sahen sich in der Aula und in den Klassen um. Zu Beginn hatte Schulleiter Dr. Paul Thomas Mohr besonders die Mitarbeit und Hilfe der Eltern gelobt, die neben dem Lehrerkollegium und dem Förderkreis einen großen Anteil am Gelingen des Festes hatten. Die Unterstützung zeigte sich beispielsweise in Massen von Kuchen und Torten, welche die Eltern für die Cafeteria zubereitet hatten. Das Fest stand unter dem Motto „Gut behütet”, und aus diesem Grund waren es auch mehrere hundert Hüte, die in der Aula und den Klassenräumen immer wieder auffielen.

Gleich zu Beginn des vierstündigen Programm-Marathons wurden die ankommenden Gäste mit vom Schulchor unter Leitung von Bernd Godemann vorgetragenen Liedern begrüßt. Dann führten die Kinder der Showtanzgruppe von Aneka Hermanns tolle Mottotänze vor. Das Bühnenprogramm der „Party des Jahres” sorgte für eine Super-Stimmung in der Aula. Modenschau und besonders die Versteigerung der außergewöhnlichen Hüte zogen die Aufmerksamkeit auf sich.

Das 4. Schuljahr sowie eine dritte Klasse zeichneten für die Hut-Collection verantwortlich, wobei jedes Kind mindestens zwei Hüte aus Zeitungspapier gefertigt hat. So waren es am Ende mindestens 200 Hüte, die in allen Farben, mit viel Glitzer und mit noch mehr Fantasie aus Kinderhand entstanden sind. Alle Schülerinnen und Schüler waren irgendwie im Geschehen eingebunden, ob mit Gesang, Tanz oder Spiel. Auch in Klassenräumen wurde den Besuchern einiges geboten. So präsentierte Imker Hermann-Josef Schmitz ein echtes Bienenvolk, nur durch eine Glasscheibe vom Publikum getrennt. Den passenden Honig gab es gleich dazu.

Bei den Kindern war das „Kerzenziehen” äußerst beliebt. Ständig in heißen Wachs getaucht, konnten sie feststellen, dass die Kerze immer dicker wird. In der Nähe des „Kunterbunten Kinderschminkens” befand sich die Cafeteria, in der immer reger Betrieb herrschte. Im Flur präsentierte sich der Förderverein und warb um neue Mitglieder. Verschiedene Geschicklichkeitsspiele forderten die Jungen und Mädchen heraus, wobei das Bewerfen von auf Holz gemalten „Lehrern” mit Bällen sehr beliebt war.

In die Turnhalle hatten die Organisatoren einen Parcours zum Thema „Bewegung” eingerichtet. In der Hüpfburg, auf der Seilbrücke, beim Klettern, auf dem Trampolin und bei den Ballspielen stand die sportliche Betätigung im Vordergrund. Es gab noch viele weitere Angebote wie Haarflechten und Fotoverkleidungsstand, so dass sich die Besucher nicht über mangelnde Abwechslung zu beklagen brauchten. Die Zeit verging wie im Fluge, und am späten Nachmittag klang für die Kinder und Eltern ein tolles Schulfest aus.