Geilenkirchen: Robert Freiberg eröffnet neue Ausstellung

Geilenkirchen : Robert Freiberg eröffnet neue Ausstellung

30 Jahre nach seiner ersten Ausstellung in seiner Heimatstadt wird Robert Freiberg vom 12. November bis 3. Dezember 2017 erneut dem Geilenkirchener Publikum einen Querschnitt seiner Werke vor Augen führen.

Unter dem Titel „Lichtung“ wird der seit vielen Jahren in München lebende Künstler bei der Vernissage am kommenden Sonntag, 11 Uhr, im Haus Basten auch selber auf seine Werke eingehen. In die Ausstellung einführen wird Kunsthistorikerin Alexandra Simon-Tönges, die Begrüßung übernimmt Bürgermeister Georg Schmitz.

Der Bürgermeister ist seit Jahrzehnten mit Freiberg befreundet und freut sich besonders auf die genaue Begutachtung der Ausstellungsexemplare.

Schmitz erinnert sich an die Zeit, in der er „Robi“ — wie er ihn immer nannte — hat aufwachsen sehen und den Werdegang des Künstlers aufmerksam verfolgt hat.

In Wien hat Robert Freiberg studiert und immer schon ein Händchen für die künstlerische Betätigung gehabt. In den Anfängen hat sich Freiberg auch dem Fotorealismus verschrieben. Damals konnte der Betrachter seine gemalten Werke kaum von einem Foto unterscheiden, so detailliert gelang dem Künstler die Führung seiner benötigten „Werkzeuge“. Dann kam die Zeit des „Pointismus“, ein ebenfalls recht schwieriges Unterfangen, bei dem es gilt, aus tausenden von Punkten ein erkennbares Motiv zu schaffen. Robert Freiberg hat sich naturgemäß weiter entwickelt, und das wird in den aktuelleren Werken sichtbar.

Zudem hat er sich als Fotograf in Fachkreisen einen Namen gemacht, besonders in seiner Wahlheimat München. In der bayrischen Metropole ist er auch als Berater für Museumsangelegenheiten ein gefragter Fachmann. Seine Schaffenskraft lebte Freiberg auch für private Fernsehsender aus, für die er unzählige Grafiken entwarf.

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