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Schändung des jüdischen Friedhofs: Prozessbeginn am Amtsgericht Geilenkirchen noch einmal verschoben

Schändung des jüdischen Friedhofs : Prozessbeginn am Amtsgericht Geilenkirchen noch einmal verschoben

Durch die Verschiebung vom 27. April auf den 4. Mai startet der Prozess zwar später, soll sich insgesamt aber nicht verzögern.

Noch einmal kommt es im Prozess zur Schändung des jüdischen Friedhofes in Geilenkirchen zu einer Verzögerung. Der eigentlich für Mittwoch, 27. April, geplante Neubeginn des Prozesses, der schon seit Monaten durch Verzögerungen und Terminverschiebungen geprägt war, ist noch einmal um eine Woche verschoben worden. Dies teilt Sebastian Herweg, Direktor des Amtsgerichts Geilenkirchen, mit. Der neue Termin sei nun Mittwoch, 4. Mai, um 13 Uhr. „Der Fortsetzungstermin am 11. Mai, 11 Uhr, bleibt jedoch bestehen, so dass der Prozess zwar später anfängt, sich aber insgesamt nicht verzögert“, versichert Herweg.

In dem Verfahren wird über zwei Rechtsextremisten beschieden, denen die Schändung des jüdischen Friedhofs in Geilenkirchen am 30. Dezember 2019 vorgeworfen wird. Der Tatvorwurf lautet auf Störung der Totenruhe und Sachbeschädigung. Insgesamt 47 Grabsteine waren umgeworfen oder mit Farbe besprüht worden.