Gangelt-Birgden: Neubau der Lebenshilfe schreitet zügig voran

Gangelt-Birgden: Neubau der Lebenshilfe schreitet zügig voran

Während die beiden Neubaublöcke wachsen, wird immer noch an den planerischen Ausführungen der Anlagen gefeilt. Was alles Platz finden könnte im großen Park, wie man die gute alte Bahnhofsatmosphäre wieder herstellen könnte, mit Bahnsteig und Verladestation.

Das gehört dazu. Im Wohnverbundprojekt werden alle Ansprüche vernetzt.

Vor rund vier Monaten ist der Grundstein an der Bahnhofstraße 127 gelegt worden. Nun weht der Richtkranz über den hellen Rohbauten, deren Innenausbau langsam beginnen kann. Nicht ganz im Zeitplan ist das gelaufen, aber für manche Gewerke am Bau ist eben das Wetter ausschlaggebend. Hitzewelle und Dauerregen inbegriffen. „Da geht uns der Beton schwimmen”, erklärt Bert Dreßen. Aber jetzt befindet sich das Bauteam noch in einer stabilen Wetterlage, die das Vorankommen unterstützt.

Etwa 20 Fachleute vom Zimmerer bis zum Installateur aus regionalen Betrieben sind tätig. Auf das zweite Haus nahe der Barbarastraße wird gerade das Dach gesetzt, die Fassadenarbeiten laufen an. „Wir stehen nicht unter Zeitdruck”, beruhigt Jürgen Bock. „Wir machen uns keine Sorgen.”

Viele frische Ideen stecken noch in den Köpfen der Planer und späteren Nutzer. Der Park hinter dem Altbau und die neue Freifläche fordert Innovation. Bald soll die 54 Meter lange Mauer zwischen den beiden Grundstücken fallen. Dann lässt sich das etwa 1500 m2 große Areal herrichten für die Zeit nach dem Bezug des Neubaus, der in rund einem Jahr stattfinden soll.