Geilenkirchen: Nacksenorden geht an Geilenkirchens Kameraden

Geilenkirchen: Nacksenorden geht an Geilenkirchens Kameraden

Während des Prinzenempfanges im Haus Basten wurde auch der diesjährige Nacksenorden verliehen. Das Komitee Geilenkirchener Karnevals Gesellschaften (KGKG) verleiht alljährlich den so genannten Nacksenorden und will damit ein Zeichen setzen für Personen oder Institutionen die Besonderes leisten.

In Anlehnung an den früheren Ruf der Geilenkirchener als „die Nacksen” wurde die höchste Auszeichnung, welche die Karnevalisten im Städtchen zu vergeben haben, Nacksenorden genannt.

Mit der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Geilenkirchen würdigt der „Dachverband” der Geilenkirchener Karnevalisten in diesem Jahr die Arbeit einer Organisation, die nicht nur Menschenleben rettet und in Notsituationen hilft, sondern auch in der Karnevalszeit immer bereit steht, wenn man sie braucht. „Was haben Feuerwehren und Karnevalisten gemeinsam?”, fragte KGKG-Vorsitzender Manny Walter und gab sogleich die Antwort: „Beide helfen Menschen - die Feuerwehren meistens aus Notsituationen mit selbstlosem Einsatz, die Karnevalisten bringen Spaß.” In jeder Minute, die man mit Ärger verbringe, versäume man 60 glückliche Sekunden, sagte Walter.

Bei beiden, wie auch in allen Vereinen, sei die Kameradschaft sehr wichtig. Jeder müsse sich auf seinen Kameraden verlassen können. Manny Walter und der Vorsitzende des GKV, Willi Jabusch überreichten den Nacksenorden an der stellvertretenden Leiter der Geilenkirchener Feuerwehr, Stadtbrandinspektor Armin Pennartz. Dieser bedankte sich auch im Namen des „Feuerwehrchefs” Michael Meyer, der an diesem Abend verhindert war.

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