Gangelt-Breberen: Musikalische Messe: Game of Thrones und ABBA

Gangelt-Breberen : Musikalische Messe: Game of Thrones und ABBA

Die Patronatsmesse des Instrumentalvereins St. Josef Breberen-Schümm ist ein wichtiger Bestandteil und aus dem jährlichen Terminkalender nicht wegzudenken. Wie vor einem großen Konzert werden die Proben in den vielen Wochen zuvor verstärkt.

Da der heilige St. Josef ferner Schutzpatron der Musikanten ist, wird ihm zu seinem Namenstag diese musikalische Messfeier gewidmet, und dieser Tag hat für den Verein einen sehr hohen Stellenwert. Die Patronatsmesse hat Tradition, anschließend findet das gemütliche Beisammensein statt — auch ein wichtiger Bestandteil der Verbindung von Alt und Jung im Vereinsleben.

Der Instrumentalverein hat keine Angst vor großen Herausforderungen, wobei man sich dennoch alljährlich freut, auch mal kirchliche Töne erklingen zu lassen. Teilweise wurde die heilige Messfeier musikalisch mitgestaltet, zelebriert von Pfarrer Daniel Wenzel und Diakon Stephan Lütgemeier. In größeren Messpassagen stellte das große Orchester mit über 60 Musikerinnen und Musikern seine musikalische Stärke und auch Klasse unter Beweis.

Zur feierlichen Eröffnung spielte das Orchester „Jupiter“ aus Gustav Holsts „Die Planeten“. Die folgende Hymne aus dem Stück Hindenburg war eine Hommage an das legendäre Luftschiff mit seinem tragischen Ende und einem Gedenken an die dort Verstorbenen.

Es folgten im weiteren Verlauf der Messfeier Whiter Shade of Pale von Procul Harum und Justin Bieber‘s „Love yourself“, hier hervorragend gespielt vom Jugendorchester. Der Nachwuchs setzt stetig modernere Akzente.

Ein weiterer musikalischer Genuss war das Stück „A Game of Thrones“, die Titelmelodie der populären Fernsehserie. Und zum Abschluss eines nicht alltäglichen Konzertes spielte der Instrumentalverein aus bekannten Melodien von der legendären schwedischen Kultband „ABBA“. Nicht nur hier kamen begeisterte Zuhörer ins Schwärmen.

Der Instrumentalverein St. Josef begeisterte auf allen Ebenen, da gab es nicht nur von Pfarrer Wenzel und Diakon Lütgemeier langanhaltenden Applaus. Für die Kirchenbesucher war es schon ein kleines Oster- und Frühlingsgeschenk.

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