Übach-Palenberg: Mit dem Streichelzoo ins Carolus Seniorenhaus

Übach-Palenberg: Mit dem Streichelzoo ins Carolus Seniorenhaus

Streicheln, füttern und schmusen - ein Gefühl für Tiere und auch für eigene Empfindungen entdecken, das alles ist mit einem mobilen Streichelzoo möglich. Diese Erfahrung ließ die Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Carolus Seniorenzentrum ihren dort Betreuten zuteil werden.

„Heute steht besonderer Besuch an”, kündigte Dirk Weidner vom Sozialen Dienst der AWO-Senioreneinrichtung an „Ein mobiler Bauernhof mit einem Pony, einem Esel, zwei Schweinchen, einem Schaf, zwei Zwergziegen, zwei Enten, einigen Hühnern, Kaninchen und Meerschweinchen rückt gleich an”, zählte er auf.

Und wenig später stand Dirk Weidner schon mit einigen Bewohnern des Seniorenzentrums wartend vor dem Eingang. Mit leichter Verspätung erreichte der Anhänger mit den Tieren das Seniorenhaus. Aber im Handumdrehen war ein im Park kleines Gehege für die Tiere aufgebaut und die Tiere konnten bewundert und natürlich gestreichelt werden.

Besonders das Ferkelchen entzückte die weiblichen Anwesenden. Eine Bewohnerin, eine ehemalige Hebamme, wusste genau, wie man so ein winziges, aufgeregtes Tierchen beruhigen kann. Mit sicherem Griff hielt sie es dann im Arm.

Petra Bogert, Leiterin des Sozialen Dienstes, war offensichtlich besonders vom Eselchen angetan. Aber ihr Versuch, es in das Foyer zu locken, scheitert kläglich an den ersten Zimmerpflanzen.

Denn wenn so ein sturer Esel es sich in den Kopf setzt, daran zu knabbern, geht gar nichts anderes mehr. Auch einige Zaungäste aus dem Ort hatten sich zwischenzeitlich unter die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums gemischt. Man kam über die Tiere schnell ins Gespräch, Erinnerungen an die Landwirtschaft der Jugendzeit beispielsweise wurden so ausgetauscht.

Wie liest man so schön im Hausprospekt der mobilen Bauernhöfe: „Beim Umgang mit Tieren, sie zu streicheln und zu füttern, werden soziale Fähigkeiten gestärkt und freundschaftliche Bindungen entstehen.” Bewohner wie auch die Betreuer kommentierten: „Wohl wahr!”

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