Mannschaft der Germania II bleibt im Kern bestehen

Germania II : Die ehemaligen Bambinis mischen an der Spitze mit

Teverens einstige Bambinis schreiben ihre Fußballgeschichte fort. Der größte Teil der Mannschaft kennt sich seit Kindertagen. Die Vision von Walter Marienfeld trägt weiter Früchte. Das Ziel ist klar: weiter Kreisliga A spielen.

Wer derzeit das Fußballprogramm (fupa) des Fußballverbandes Mittelrhein aufruft und auf die Kreisliga A Heinsberg klickt, sieht hier Germania Teveren II in der Reihenfolge der Mannschaften an der Spitze.

Diese Platzierung würde Trainer Walter Marienfeld sofort unterschreiben und weiß, dass dies eine schöne Momentaufnahme ist. Der Klassenerhalt ist auch im zweiten Jahr nach dem Aufstieg erneut das Ziel. Wobei die erste Saison gar nicht schlecht war, Platz elf und reichlich Abstand zu den Abstiegsplätzen – das Ganze kann sich also sehen lassen.

Germania II schreibt dabei seine Geschichte weiter. Der größte Teil der Mannschaft kennt sich aus den Kinderschuhen, immer mit dabei war Trainer Walter Marienfeld. Die Mannschaft wurde älter und älter und wechselte stetig kompakt zur nächsten Altersstufe.

Als die Mannschaft in den Seniorenbereich wechselte, hatte Walter Marienfeld eine eigene Vision. Die Mannschaft spielte komplett als Teveren III in der Kreisliga C. Da waren schon einige Talente ins Visier anderer Mannschaften gerückt, aber die Elf hatte ihre eigenen Ziele. Die Meisterschaft wurde mit jugendlichem Elan geholt, in der Kreisliga B gelang gleich ein dritter Rang und es folgte der Aufstieg in der Saison 17/18. Die junge Mannschaft reifte weiter und weiter. Das Durchschnittsalter liegt derzeit bei 22 Jahren.

Jeremy Latour ist mit 25 Jahren der älteste Heidehase im Kader. Das Trainerteam um Walter Marienfeld mit Marcel Böven, Jürgen Gottschalk und Jens Klett geht den Weg weiter. „Spieler wie unter anderem Torjäger Marcel Waschlowsky hatten Angebote anderer Vereine, aber unsere Jungens wissen was Kameradschaft ausmacht“, sagt Walter Marienfeld, und es treibt ihm Röte ins Gesicht, wenn er sieht, dass viele Vereine in der Kreisliga A und auch Kreisliga B mit Geld locken.

Der Traum war der Sprung zur Kreisliga mit dieser Mannschaft, die Kreisliga soll die sportliche Heimat für die Mannschaft bleiben, weitere junge Talente sollen weiter herangeführt und ins Team eingebaut werden. Wie zum Beispiel Stefan Meuffels von Germania II/Marienfeld. Und mit Jenny-Gauthie Kianda wechselt eine A-Juniorin vom FC Düren aus der Mittelrhein-A-Juniorenliga ins Team – das Trainerteam setzt auf Verstärkung. Stefan Schmik und Dardan Dervishi folgten dem Lockruf zurück zum Heimatverein Germania Bauchem.