Menschen mit und ohne Behinderung: Lokaler Teilhabekreis für Übach-Palenberg?

Menschen mit und ohne Behinderung : Lokaler Teilhabekreis für Übach-Palenberg?

In den Städten Heinsberg, Hückelhoven, Gangelt, Geilenkirchen und Erkelenz gibt es bereits einen Lokalen Teilhabekreis für Menschen mit und ohne Behinderung, der sich für ein gleichberechtigtes Miteinander einsetzt. Nicht jedoch in Übach-Palenberg.

Deshalb lädt die Projektgruppe, die sich für eine flächendeckende Etablierung von Lokalen Teilhabekreisen im Kreis Heinsberg einsetzt, herzlich Menschen mit und ohne Behinderung jeden Alters zu einer Bürgerversammlung am Mittwoch, 26. September, um 18 Uhr ins Mehrgenerationenhaus, Bahnhofstraße 14 in Übach-Palenberg ein.

Wer engagiert sich?

„Wir wollen, dass im ganzen Kreis Heinsberg Lokale Teilhabekreise entstehen beziehungsweise aufgebaut werden, wo Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam ihren Wohnort gestalten“, erklärt Projektleiterin Martina Alba, Mitarbeiterin der Abteilung Gemeindedienste beim Caritasverband für die Region Heinsberg. Mit „wir“ meint sie die Caritas, Via Nobis und die Lebenshilfe als Kooperationspartner des Projekts.

Bei der Bürgerversammlung geht es in erster Linie darum, über Lokale Teilhabekreise zu informieren. In einem ersten Teil soll den Teilnehmern erklärt werden, was Lokale Teilhabekreise sind, wo es sie gibt, wer sich in Ihnen engagiert, wie oft man sich trifft, wie die Strukturen aussehen und wer mit wem zusammenarbeitet. „Es geht hierbei um den Stand der Dinge im Kreis Heinsberg“, so Alba.

Daneben kommen die Bürgermeister oder andere Vertreter der Stadtverwaltung zu Wort, in deren Stadt bereits ein Lokaler Teilhabekreis ist, und stellen den Mehrwert für die Gemeinde heraus. Es soll veranschaulicht werden, warum es hilfreich für eine Stadt beziehungsweise Gemeinde ist, einen Lokalen Teilhabekreis im eigenen Wohnort gegründet zu haben.

Zudem werden zwei Filme gezeigt, die über die Teilhabekreise gedreht wurden. In einem weiteren Teil werden die Teilnehmer von ihren Erfahrungen, beeindruckendsten Erlebnissen und Aktivitäten in den Lokalen Teilhabekreisen berichten. Dazu werden sie von Moderatoren interviewt.

„Natürlich sollen auch die Teilnehmer der Bürgerversammlung Fragen stellen können und zu Wort kommen“, sagt Martina Alba. Vor allem gehe es hier um die Frage, was man sich selber in Zukunft vor Ort vorstelle, wie gemeinsam von Menschen mit und ohne Behinderung der Wohnort gestaltet werden und ein Lokaler Teilhabekreis entstehen kann.

Mehr von Aachener Nachrichten