Gangelt-Hastenrath: Lichterzauber in den feuchtkalten Nachthimmel

Gangelt-Hastenrath: Lichterzauber in den feuchtkalten Nachthimmel

Es fielen sogar ein paar Schneeflocken vom Himmel, als der zehnte Nachtzug der Karnevals-Interessengemeinschaft „Gruete Vööt Haasteroa“ als erster närrischer Lindwurm im Kreis Heinsberg die Session der Umzüge eröffnete.

Thomas Janssen, Organisationschef im Dorf, hatte mit seinen Helfern alle Hände voll zu tun, um alle Teilnehmer pünktlich auf die Strecke zu kriegen.

Zum bunten Kostüm für den Zug durch die Nacht passte prima ein Schirm in roter Farbe, und der nicht nur als Dekoration.

Ein gutes Dutzend Wagen mit teilweise wunderbaren Motiven und zehn Fußgruppen präsentierten sich vielen Hundert Zuschauern, welche die Strecke säumten und sich wie immer gegenüber der St.-Josef-Kirche konzentrierten. Dort wurden alle Gäste wie auch die etwa 1500 Teilnehmer von Ortsvorsteher Robert Dahlmanns vorgestellt und begrüßt.

Ein Affentanz war das mit dem Wetter in Hastenrath. Doch zwischen Regen und etwas Schnee mischte sich auch Konfetti.

Licht spielt natürlich bei einem Nachtzug eine besondere Rolle. Das begann bei schlichten Halogenlampen, ging über modernste Laser- und LED-Technik bis hin zur klassischen Weihnachtsbeleuchtung, die bei einigen Gruppen ins Kostüm eingearbeitet worden waren.

Immer ausgefallener wird offenbar vor allem das Laser-Licht, mit dem Motive an Hauswände oder gleich in den Nachthimmel gezeichnet werden. Im Bürgertreff der alten Schule ging es nach dem Zug hoch her, als die Narren einen gelungenen Start in die letzten Tage der Session feierten.

(hama)