Geilenkirchen: Krammarkt zwischen Dixieland und Socken

Geilenkirchen: Krammarkt zwischen Dixieland und Socken

Ein Porträt für das Familienalbum gefällig? Oder eine handgefertigte Halskette mit Halbedelsteinen für die Partnerin? Einiges wurde geboten auf dem Krammarkt an den beiden Pfingsttagen im Wurmauenpark.

Wer allerdings einen Rundgang wie in den vergangenen Jahren gewohnt war, fühlte sich etwas enttäuscht. Rund 30 Marktbeschicker, nur, boten ihre Handarbeiten und Waren feil; das war die Hälfte derer, die sich früher an den Wegesrändern ausgebreitet hatten. „Weniger kann manchmal mehr sein“, lenkte Marktmeister Detlef Kerseboom jedoch ein.

Er habe bewusst weniger Aussteller berücksichtigt, sagte er, weil diese in den Vorjahren bemängelt hätten, dass die Besucher den Rundgang im hinteren Teil des Parks kaum nutzen würden. Jedenfalls zeigten sich viele Menschen erstaunt, dass die Pavillons und Zelte der Aussteller schon auf dem Forum am See ein Ende fanden.

Das reichhaltige, zum Teil hochwertige Angebot der vergangenen Krammärkte umfasste Kunsthandwerk, Geschenk- und Dekorationsartikel, den Floristikbereich, Schmuck, Leder- und Haushaltswaren. Davon war diesmal weniger zu finden. Zudem überwogen die Textilienhändler mit einem beachtlichen Sommerbekleidungsangebot samt Socken gleich auf den ersten 50 Metern der „Krammarktmeile“.

Imbiss und Getränke standen derweil am Sonnensegel auf dem Forum im Mittelpunkt. An beiden Tagen setzte sich die Avalon Dixieband aus Aachen je zwei Stunden musikalisch in Szene und versetzte die bei Temperaturen um 30 Grad dahin schlendernden Menschen in Swing-Stimmung.

(g.s.)