Geilenkirchen: Kein Kindergarten auf Awacs-Basis

Geilenkirchen: Kein Kindergarten auf Awacs-Basis

Ablehnend steht die Verwaltung einem Antrag des Vereins „Kids on Base” gegenüber.

Dieser in der Gemeinde Selfkant beheimatete Verein möchte auf dem Nato-Flugplatz einen Kindergarten mit 30 Plätzen einrichten. Da die Stadt nicht zuständig sei, so Wilfried Schulz, habe er den Antrag an das Landesfamilienministerium weitergeleitet. Er könne den Antrag allerdings nicht befürworten.

„Wir haben in der Stadt ein bedarfsdeckendes Angebot. Eine gute Auslastung unserer Kindergärten ist für die finanzielle Absicherung wichtig”, so Schulz.

Hinzu komme der erschwerte Zugang zum Nato-Flugplatz. „Nato-Fremde dürfen nicht auf den Platz. Auch die Mitarbeiter des Jugendamtes dürften im Bedarfsfall den Kindergarten nicht aufsuchen”, argumentierte Schulz und ging auch auf die Kosten ein: „Die Stadt müsste diesen Kindergarten mit 170.000 Euro fördern.”

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