Geilenkirchen-Rischden: Kampf um Punkte in wolkenverhangener Luft

Geilenkirchen-Rischden: Kampf um Punkte in wolkenverhangener Luft

Das Wetter machte den Modellfliegern bei der Deutschen Meisterschaft im Fesselflug am Wochenende einen ordentlichen Strich durch die Rechnung. Dennoch konnten die Akteure auf dem Modellflugplatz in Geilenkirchen-Rischden alle Wettbewerbe durchziehen.

36 Teilnehmer aus ganz Deutschland, Belgien, Norwegen und den Niederlanden waren angereist, um hier mit ihren Flugzeugen in Miniaturausgabe in wolkenverhangene Luft Ranglistenpunkte zu erobern.

Am Samstagmorgen schauten die Organisatoren des MFC Ikarus Geilenkirchen, Willi Schmitz, Klaus Engfer sowie Uwe und Claudia Kehnen, besorgt nach oben, die Deutsche Meisterschaft stand kurz vor dem Abbruch.

Aber dann klarte sich der Himmel auf , und bis in die Abendstunden hinein konnte das Tagespensum absolviert werden. Wegen zweier Regenschauer kam es am gestrigen Sonntagmorgen erneut zu einer einstündigen Verzögerung. „Das ist laut Wetterdienst der letzte Schauer”, freute sich 2. Vorsitzender Bernd Wynands.

Sofort ließen die Piloten die Motoren ihrer Fesselflugmodelle aufheulen und los ging es mit dem Kunstflug. Dabei müssen bestimmte, vorgegebene Figuren geflogen werden. Start, Flug und Landung werden extra bewertet, und am Ende zählt die Punktzahl. Parallel dazu waren die Piloten der Carrier-Disziplin im Einsatz.

Von sieben schnellen Runden, sieben langsamen Runden sowie insbesondere von der Landung wird die Bewertung abhängig gemacht. Dabei muss das Modellflugzeug eine punktgenaue Landung auf einem Holzdeck hinlegen. Hier wird es mit dem kurz zuvor ausgefahrenen Haken anhand von gespannten Seilen aufgefangen und gestoppt. Auf dem Gelände von MFC Ikarus hatten Teilnehmer ein kleines Dorf aus Zelten und Wohnwagen für die Übernachtung aufgebaut.

Für die vom LC Phönix ausgerichteten Veranstaltung war die gesamte Nationalmannschaft angereist, mit dem Deutschen Meister, Vize-Europameister und Zehnten der Weltrangliste im Kunstflug, Richard Kornmeier aus Heidelberg.(g.s.) Ausführlicher Bericht folgt in unserer morgigen Ausgabe

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