Jahreskonzert des MGV Teveren begeisterte die Besucher

MGV Teveren: Musikalische Reise und Melodien der Sehnsucht

Zu ihrem Jahreskonzert nahmen die Herren vom Männergesangverein (MGV) Teveren ihre Gäste mit auf eine musikalische Reise - und ernteten dafür viel Beifall.

„Begleiten Sie uns heute durch die Vielfalt der Musik“, lud Peter Hellebrandt als bekannt toller Conferencier die Gäste beim Jahreskonzert des Männergesangvereins Teveren ein. Und die fast ausverkaufte Aula der Städtischen Realschule, die nur ganz vorne bei den Honoratioren wie Bürgermeister Georg Schmitz ein paar Plätze freihatte, ließ sich gerne darauf ein.

Unter der Leitung von Gerd Geradts legten die Männer jüngeren und junggebliebenen Semesters schon von Beginn an begeisternd los. Zur bekannten Melodie von „Some broken hearts never mend“, ließen die Teverener ihre mit „Wenn auch die Jahre vergehn“ überschriebene Version dieses Klassikers vollmundig erklingen.

Und wie passend war dieses Auftaktstück doch gewählt: Denn schon mit dem nächsten Song „Die Gitarre und das Meer“, mit dem Freddy Quinn im gleichnamigen Film vor Jahrzehnten zum Star wurde, machte das ganze Auditorium aus der musikalischen Reise gleich auch eine Zeitreise. Da passte auch der so herrlich altmodische Begriff vom „Anschleicher“ bestens.

Wer es nicht kennt: Lieder wie das von den Männern aus Teveren intonierte „Aber Dich gibt’s nur einmal für mich“ galten vor Jahrzehnten als die idealen Stücke, um seiner Auserwählten zumindest beim Tanzen etwas näher auf den Pelz rücken zu können.

Zeitlose Songs waren natürlich auch dabei bei diesem Kaleidoskop gesungener Sehnsuchtsmelodien. Unter dem Titel „Heimweh“ ist das gleichnamige Lied wohl eher nicht bekannt, wohl aber, wenn die Zeile „Brennend heißer Wüstensand“ dazukommt. Von der Wüste in die französischste aller Metropolen ging es dann mit „Aux Champs Elysées“, ehe die MGVler im TGV-Tempo in die deutsche Hauptstadt reisten und die berühmte „Berliner Luft“ in höchsten Tönen lobten.

Dass für den Rheinländer nur Köln die Stadt seiner Wahl sein kann, wurde im Anschluss mit „Du bes die Stadt“ deutlich. Und wer vor der für die Sänger wohlverdienten Pause partout noch mehr mitsingen wollte, für den gab es nicht nur „in einem kühlen Grunde“, sondern auch „Hoch auf dem gelben Wagen“.

Teil zwei des fantastischen Konzertabends ging ebenso stimmungsvoll weiter. Ob „Alte Kameraden“, „Time to say goodbye“ oder auch das swingende „Winterwunderland“: Die MGVler mit ihrem Leader Gerd Geradts waren in Bestform und ernteten mit ihrem stimmlichen Einsatz viel Beifall und Ovationen. Und damit am Vorabend des ersten Adventssonntages für das anstehende Weihnachtsfest auch in Sachen Ohrwurm-Qualitäten alles an seinem Platz war, hatten die Herren noch zwei komponierte Asse am Revers: „O du fröhliche“ und „Stille Nacht“ waren dank der eigens im Textheft abgedruckten Texte auch für weniger Textsichere gut mitzusingen und geleiteten gesummt die Menschen auch noch lange nach Ende des tollen Konzerts auf ihrem Weg nach Hause.

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