Gangelt: Jagdhornbläser treffen sich im Wildpark Gangelt

Gangelt: Jagdhornbläser treffen sich im Wildpark Gangelt

Wenn das keine Werbung für den Bläsernachwuchs im Kreis Heinsberg war. Bei herrlichem Sonnenschein war der Wildpark in Gangelt sehr gut besucht. Die Jagdhornbläser hatten sich damit den perfekten Tags ausgesucht, um mit einem ganz besonderen Auftritt auf ihr Hobby aufmerksam zu machen.

Rund 50 Damen und Herren mit Jagdhörnern konnte Werner Knur, der Obmann für das jagdliche Brauchtum im Kreis, nahe dem Eingang begrüßen. Am Ehrenmal eröffneten die Bläsergruppen Erkelenz, Ratheim, St. Bavo, Nimrod und Roetgen Hohe Venn das Freundschaftsblasen.

Der Hörnerklang ertönte im Einklang mit der Natur, machte aber den Tieren im Wildpark wohl keine Angst — sie mussten ahnen oder wissen, dass es hier ausschließlich um Musik und nicht um die Jagd ging.

Ziel der Auftritte war es, auf das Jagdhornblasen aufmerksam zu machen und neue Jagdhornbläser anzuwerben.

Rund um den Jagdsport ist das Jagdhornblasen ist ein unverzichtbarer Bestandteil des jagdlichen Brauchtums, wie Werner Knur sagte. Nach seiner kurzen Ansprache verteilten sich die einzelnen Bläsergruppen am Haus Wildblick, am Bienenhaus, nahe dem Bärengehege, auf der Hirschhöhe und auf dem Spielplatz. Abwechselnd trugen sie Jagdsignale und Jagdhornmärsche vor.

Zum Abschluss trafen sich alle Bläsergruppen zum gemeinsamen Abschlussblasen am Restaurant Haus Wildblick und brachten die Hörner zum Klingen.

Die Schlussworte sprach Dr. Heiner Breickmann als Vorsitzender der Kreisjägerschaft Heinsberg. Er bedankte sich bei den Bläsergruppen für deren Erscheinen und ihr Engagement.

Besonders erfreut war er über das gute und saubere Zusammenspiel beim gemeinsamen Abschlussblasen und regte sogleich eine Wiederholung dieser Veranstaltung an.

Bei Interesse findet ab November ein Kurs für Jagdhornbläser-Anfänger statt. Die Ausbildung dauert bei einer Probe wöchentlich rund ein Jahr und wird mit dem Bläserhutabzeichen abgeschlossen. Anmeldung bei Werner Knur unter Telefon 02452/61810 oder per E-Mail: werner.knur@yahoo.de.