Namensgeberin in Lindern: Heiner J. Coenen hält Vortrag über „Tante Julchen“

Namensgeberin in Lindern : Heiner J. Coenen hält Vortrag über „Tante Julchen“

Heiner J. Coenen referiert über die Namensgeberin einer neuen Straße in Lindern. Dabei gibt es alte Fotos, Dokumente und Wissenswertes über das Dorfleben zu Beginn des 19. Jahrhunderts.

Juliane-Hilgers-Straße „Tante Julchen“ – dies ist der Name einer Straße im Linderner Neubaugebiet und zugleich Titel eines Vortrags mit Bildern, der am kommenden Dienstag, 22. Januar, 19.30 Uhr, in der Katholischen öffentlichen Bücherei St. Johann Baptist in Geilenkirchen-Lindern stattfindet. Referent ist Heiner J.Coenen, der viel Material zum Thema gesammelt hat und nun einen spannenden Abend zu „Tante Julchen“ und ihrer Generation verspricht.

Heiner J. Coenen selbst formuliert zu seinem Vortrag, dass er den Anspruch erhebt, mit fünf Aspekten „grundsätzlich und damit nachhaltig“ zu sein:

Umgang mit alten Quellen

Zunächst wird am Beispiel einiger alter Schulklassenfotos und anderer Fotos aus der Zeit von 1913 bis 1940 darauf eingegangen, was man im Umgang mit alten Quellen, Unterlagen und Fotos unbedingt beachten muss und was auf keinen Fall passieren darf.

Familienforschung zum Beispiel könne, so Coenen, eigentlich Jeder machen, wenn er damit auch die Frage nach der eigenen Persönlichkeit ergründen will. Es käme dann nur auf ein wenig Durchhaltevermögen an, um immer aufs Neue die vorliegenden Dokumente zu verknüpfen und Stück für Stück weiter zu kommen.

Am Beispiel der Juliane Hilgers möchte Coenen weiterhin bewusst machen, wie sich früher große Familien über viele Jahrzehnte in das Dorfleben einbrachten und es so wesentlich mit prägten.

Am Beispiel der Namensgebung der Juliane-Hilgers-Straße „Tante Julchen“ wird gezeigt, welche Überlegungen bei Straßenbenennungen heute wichtig sind, und wie eine überzeugende Begründung aufgebaut sein sollte.

Lehrreich für jeden Interessierten

Insofern ist der Abend auch bespielhaft für Menschen, die nicht in Lindern leben.

Der Referent zeigt mehr als 30 Folien mit über 40 Fotos – überwiegend bisher nicht veröffentlicht – die dies belegen sollen.

(red)