Geilenkirchen: Großer Einsatz für Inklusion Schwerbehinderter bei der Bundeswehr

Geilenkirchen : Großer Einsatz für Inklusion Schwerbehinderter bei der Bundeswehr

Bereits seit mehr als einem Jahr hat das Geilenkirchener Zentrum für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr eine Vorreiterrolle für die Inklusion Schwerbehinderter in den Streitkräften übernommen. Mit zahlreichen Aktivitäten haben die Mitarbeiter unter Führung von Brigadegeneral Peter Braunstein dabei Schritt für Schritt dafür gesorgt, dass ihre schwerbehinderten Kameraden und Kollegen deutlich besser in die Abläufe und die vielfältigen Aufgaben des Zentrums eingebunden werden.

Dazu gehören neben der regelmäßigen Überprüfung und Anpassung von Arbeitsabläufen auch umfangreiche bauliche und infrastrukturelle Arbeiten, die auch in Zukunft ihre Fortsetzung finden werden.

Bereits vor einiger Zeit wurde Braunstein durch den Inspekteur der Streitkräftebasis, Generalleutnant Martin Schelleis, dafür in Berlin ausgezeichnet. Der verliehene Bestpreis des Inspekteurs für besondere Verdienste um die Inklusion wurde dabei zum ersten mal in der Bundeswehr überhaupt vergeben.

Aktionsplan wird umgesetzt

Aber es sollte, so auch der Wille der militärischen Führung, nicht nur bei der Auszeichnung der Dienststelle bleiben. Vielmehr sollten diejenigen Mitarbeiter geehrt werden, die durch ihren persönlichen Einsatz dazu beigetragen haben, dass die Inklusion in der Geilenkirchener Kaserne aktiv gelebt wird.

So übergab nun der Amtschef des Streitkräfteamtes, Generalmajor Franz Weidhüner, vier Soldaten des Zentrums den Bestpreis für Inklusion im Auftrag seines Inspekteurs.

Ausgezeichnet wurden der Chef des Stabes, Oberst i.G. Axel Schneider, der Kasernenkommandant Oberstleutnant Thorsten Plonus, der Standortfeldwebel, Stabsfeldwebel Attis Lübbars sowie der örtliche Schwerbehindertenvertretung Hauptfeldwebel Andreas Bingen, für ihre Bemühungen, den von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen aufgestellten Aktionsplan zum Thema Inklusion umzusetzen.

Im Rahmen der Übergabe machten die Soldaten deutlich, dass sie diese Auszeichnung als Ansporn für weitere Aktivitäten verstehen. Es sind bereits bauliche Maßnahmen sowie Informations- und Weiterbildungsveranstaltungen geplant.