Gewerbeflächen in Geilenkirchen werden knapp

Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung : Gewerbeflächen in Geilenkirchen werden knapp

In der Stadt werden allmählich die Gewerbeflächen knapp. Wie die Geilenkirchener Wirtschaftsförderin Susann Köppl im Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung berichtete, sind von insgesamt elf Hektar noch 15.000 Quadratmeter frei, wobei es aber für 10.000 Quadratmeter schon Interessenten gebe.

Im Ausschuss stellte sie außerdem den neu gestalteten Internetauftritt ihres Amtes vor. „Wir müssen das Produkt Stadt besser präsentieren“, sagte Susanne Köppl. Auf der neuen Homepage habe man besonders auf die Benutzerfreundlichkeit geachtet. Neben einem Kurzfilm mit Geilenkirchener Impressionen bietet die Seite großformatige Fotos und Filme zu den Bereichen Wirtschaft, Stadtentwicklung, Aktuelles und Kontakte. Sie zeigt den „starken Standort Geilenkirchen“ mit vier Gewerbegebieten und verweist unter anderem auf Pluspunkte wie gute Verkehrsanbindung, Hilfen bei Existenzgründungen oder gute Vernetzungsmöglichkeiten. Für den Bereich Stadtmarketing stellt ein Film Projekte der Innenstadt vor – zum Beispiel den „After-Work-Markt“. Einen großen Vorteil der neuen Homepage sieht Susanne Köppl darin, dass die Verwaltung selbst die Seite pflegen und ergänzen kann.

Vom Ausschuss wurde der Vortrag der Wirtschaftsförderin mit Beifall aufgenommen, es gab allerdings auch einige kritische Fragen. So vermisste für die Fraktion „Für GK“ Wilfried Plum „härtere Antworten“ auf Fragen zum Beispiel nach der konkreteren Zielplanung für die nächsten drei Jahre.

Wilhelm-Josef Wolff (Geilenkirchen bewegen und FDP) bemängelte energisch, dass zum Beispiel Entscheidungen über Unternehmensansiedlungen am Stadtentwicklungsausschuss vorbeigehen. „Wir sind zuständig, hier muss alles auf den Tisch“, so Wolff. Er mahnte auch an, den Bemühungen um neue Flächen oberste Priorität zu geben. „Da sind wir schon im Hintertreffen“, befürchtete er.

Das Thema Innenstadt sprach Manfred Schumacher (CDU) an. Er wünschte sich eine Vision für die Entwicklung und fragte nach Bemühungen bei der Neubelegung von Leerständen. Solche Bemühungen gebe es, antwortete Susanne Köppl, doch sei es oft schwierig, die Eigentümer zu bewegen, etwas in ihre leeren Ladenlokale zu investieren.

Ausschussvorsitzender Karl-Peter Conrads (CDU) vermisste bei der Präsentation das Thema „Tourismus“. Die Wirtschaftsförderin sagte zu, dieses Thema in die Darstellung der Stadt aufzunehmen.

(mh)
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