Geilenkirchen: Gesunde Kinder, fit und aktiv: Grundschule erhält Zertifikat Klasse 2000

Geilenkirchen: Gesunde Kinder, fit und aktiv: Grundschule erhält Zertifikat Klasse 2000

Die Kinder der Katholischen Grundschule Geilenkirchen genossen sichtlich die Begegnung mit dem hohen Besuch in ihrer Schule. Bürgermeister Georg Schmitz und sein Beigeordneter Herbert Brunen waren zusammen mit Wilhelm Wolff, dem Vorsitzenden des Lions Hilfswerks Geilenkirchen/Übach-Palenberg, in die Aula der Schule gekommen, um zur Übergabe des Zertifikates „Klasse 2000 — Aktiv für gesunde Kinder“ einmal unter Beweis zu stellen, dass auch sie noch ziemlich fit sind.

Die kommissarische Schulleiterin Ruth Bürsgens hieß die Gäste herzlich willkommen. Das Programm der kleinen Feier hatten die Kinder selbst gestaltet. Es gab Mitmach- und Kennenlernspiele, die den Kontakt zu den Gästen schnell herstellten. Die Kinder waren dank der dreimal jährlich stattfindenden Besuche von Birgitt Eisbein, die als Gesundheitsförderin das Programms Klasse 2000 betreut und die gesunde Bewegung den Kindern nahe bringt, natürlich gegenüber den Herren ein wenig im Vorteil.

Seit 2011 nimmt die Schule am Programm Klasse 2000 teil. Die nun erfolgte Zertifizierung für die Jahre 2017 bis 2019 zeichnet das Engagement der Katholischen Grundschule Geilenkirchen im Bereich der Gesundheitsförderung und -aufklärung ihrer Schüler aus.

Der Arzt Dr. Pál Bölcskei aus Nürnberg hatte das Programm Klasse 2000 erfunden. Gemeinsam mit Experten aus Medizin und Pädagogik hatte Bölcskei ein Unterrichtsprogramm für Kinder entwickelt, das Kinder frühzeitig vor ihrem ersten Kontakt mit Alkohol oder Tabak lehrt, ihren Körper kennenzulernen, soziale Kompetenzen zu entwickeln und zu erfahren, wie viel Spaß es macht, gesund zu leben.

Den Spaß hatten die Kinder bei ihren Bewegungsspielen auch am Morgen der Zertifikatsübergabe. Gerade ist ein neuer Programmablauf an der Schule für die Erstklässler gestartet. Alle Kinder hatten das Motto „Gesund und fit, bewegt Euch mit“ schon auswendig gelernt und taten es laut kund. Das Motto galt auch als Anstoß für die Besucher, sich zu bewegen.

Gerne nahmen diese den Ball auf und folgten den Anweisungen des Ansagers, auf Kommando den Nachbarn beim Durchwandern der Aula am Knie zu berühren und kleine Gruppen zu bilden. Die Berührungen wurden auch mit anderen Körperteilen bis hin zum Po durchgeführt und durchaus engagiert auch von den Gästen mitvollzogen.

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