Geilenkirchen: Geilenkirchen: Umwelt- und Bauausschuss setzt sich fürs Klima ein

Geilenkirchen: Geilenkirchen: Umwelt- und Bauausschuss setzt sich fürs Klima ein

Einstimmig haben die Mitglieder des Umwelt- und Bauausschusses der Stadt Geilenkirchen am Dienstagabend die Verwaltung beauftragt, ein Klimaschutzkonzept aufzustellen und dafür Fördermittel zu beantragen.

Der Beschluss durch den Ausschuss sei eine wesentliche Voraussetzung für das weitere Vorgehen, machte Bürgermeister Thomas Fiedler vor dem Hintergrund klar, dass noch in dieser Legislaturperiode die Kommunen gesetzlich verpflichtet würden, kommunale Klimaschutzkonzepte zu erstellen. Aus dem Klimaschutzkonzept würden sich über einen längeren Zeitraum eine ganze Reihe von wichtigen Einzelmaßnahmen ergeben.

„Das ist der richtige Schritt in die richtige Richtung”, meldete sich Uwe Eggert zu Wort, bevor die Ausschussmitglieder einstimmig die Verwaltung mit der Erstellung beauftragte und auf die Suche nach Fördermitteln schickte.

Wagen aus Nierstraß

Gabriele Henzler vom Gebäudemanagement der Stadt Geilenkirchen stellte mehrere Varianten einer kleinen Fahrzeughalle für das Unterstellen eines Feuerwehrfahrzeuges vor. Denn es ist beabsichtigt, eine „Feuerwehrverwaltungsstaffel” einzurichten, da bei der Geilenkirchener Stadtverwaltung neun Frauen und Männer beschäftigt sind, die der Freiwilligen Feuerwehr angehören.

Dieses Potential gelte es zu nutzen, damit direkt nach einer Alarmierung eine schlagkräftige Truppe ausrücken kann. „Eine bestimmte Anzahl an Einsatzkräften muss ab Erstalarmierung innerhalb von acht Minuten an der Einsatzstelle sein”, zitierte Gabriele Henzler Vorschriften. Deshalb soll nun die Verwaltungsstaffel gegründet werden, das Fahrzeug der ehemaligen Löscheinheit von Nier­straß stehe dazu schon am Rathaus bereit.

Allerdings braucht das Transportmittel einen Unterstellplatz, um vor Frost und Vandalismus geschützt zu sein. Das Areal für diesen Platz hat die Verwaltung bereits ausgespäht. Es wurde auch schon der erforderliche Grunderwerb im Anschluss an die Garagen des Hauses Markt 11 neben dem Fußweg zwischen Rathaustorbogen und Krankenhaus umgesetzt.

Dort soll nun eine Fertighalle mit den Maßen 3,62 mal 8 mal 4,12 Meter installiert werden. Der Ausschuss entschied sich einstimmig für eine zweckmäßige Variante, die mit 32 000 Euro plus 4500 Euro für das Installieren der Versorgungsleitungen bezahlt ist. Haushaltsmittel würden im Rahmen der Dringlichkeitsliste zum Haushaltssicherungskonzept 2011 zur Verfügung gestellt. „Raus aus dem Rathaus, rein in das Fahrzeug - und ab zum Einsatzort!”, lautet jetzt die Devise für die Freiwilligen Feuerwehrleute innerhalb der Stadtverwaltung.

Auch danach ging es um die Feuerwehr, die in Grotenrath. Nachdem die Löscheinheit 2011 aufgelöst und deren altes Fahrzeug veräußert worden war, ist von Seiten der Stadtverwaltung der Abriss des Gerätehauses geplant.

Grund ist der schlechte bauliche Zustand, eine Sanierung würde 75 000 Euro kosten, und das bei einem bilanziellen Gebäudewert von 4000 Euro.

Ein Abriss des Gebäudes würde rund 10 000 Euro kosten. Für diese Lösung sprach sich das Gremium einstimmig aus.