Geilenkirchen: Tag der offenen Tür beim Hospizdienst Camino

Zwei Seelen in einem Raum : Tag der offenen Tür beim Hospizdienst Camino

Mit einem Tag der offenen Tür und der offiziellen Einweihung tags drauf feierte die Hospizbewegung Camino den Umzug in ihr neues Büro, das sich nun im Sozialzentrum Bauchem in der Straße Im Gang befindet. Gefeiert wird aber auch noch am kommenden Sonntag, 31. März, ab 17 Uhr mit einem Benefizkonzert zugunsten von Camino in der Kapelle des Loherhofs mit dem Chor Ars Cantat.

Der Erlös wird der Hospizarbeit von Camino zugutekommen.

Nachdem schon der Tag der offenen Tür auf großes Interesse in der Bevölkerung gestoßen war und viele Bürger die Gelegenheit genutzt hatten, das neue Camino-Büro in Augenschein zu nehmen und gleich noch nebenan Kaffee und Kuchen im Café Franz des Sozialzentrums zu genießen, hatten sich zur offiziellen Einweihung wieder so viele Gäste eingefunden, dass die Einsegnung im „kleinen“ Kreis vorgenommen werden musste. Pfarrer Winfried Müller für die katholische und Prädikatin Jessica Jansen für die evangelische Kirche nahmen die Einsegnung der Büroräume vor, die zwar geräumig, aber doch nicht so geräumig sind, dass alle Gäste dieser Einweihungsfeier gleichzeitig darin Platz gefunden hätten.

Der Vorsitzende der ambulanten Hospizbewegung Camino, Franz-Josef Breukers, hieß die Gäste daher im Café Franz herzlich willkommen. Ein besondere Gruß galt seinem Team von Ehrenamtlichen mit den Damen des Vorstands, Renate von Birgelen, Brigitte Stevens, Birgit Maaßen, Christiane von Wreede, Hiltrud Rausch und Irmgard Treuling sowie der Koordinatorin Gabriele Krumbach.

Breukers konnte auch Geilenkirchens Bürgermeister Georg Schmitz sowie Vertreter der Kooperationspartner, Sponsoren und Vereinsmitglieder begrüßen. Franz-Josef Breukers: „Ich darf an dieser Stelle allen Spendern nochmals ein recht herzliches Dankeschön aussprechen, denn es sind Menschen wie Sie, die unseren Verein am Leben erhalten.“ Stellvertretend für alle Ehrenamtler nannte Breukers Maria Jansen, „die immer noch voller Elan im Einsatz ist, sei es im Trauercafé oder auch in der Begleitung.“

Für alle Helfer des Umzugs habe der Vorstand schon ein schönes Helferfest ausgerichtet. Breukers: „Vielen, vielen Dank Euch allen, denn ohne Euch wäre unser Verein nicht den Namen wert, wofür er steht. Camino, der Weg! Und wir sind auf einem sehr guten Weg!“ Der Geilenkirchener SPD dankte Breukers für die Verleihung des Ehrenamtspreises „Rolf“ und der Awo Heinsberg für den Herzchenteller, den Ehrenamtspreis der Awo. Ein besonderer Dank galt auch dem Geschäftsführer der Franziskusheim gGmbH, Hanno Franken, der die Idee gehabt habe, im Sozialzentrum der Franziskusheim gGmbH viele ambulante Dienste unter einem Dach zu vereinen und damit ihre Vernetzung zu fördern.

Die 2. Vorsitzende von Camino, Renate von Birgelen, dankte im Namen des Vorstands und der Ehrenamtlichen Franz-Josef Breukers für seinen Einsatz gerade in den letzten Wochen des Umzugs. Breukers gab den Dank postwenden an sein „tolles Team“ zurück.

Die Hospizbewegung Camino ist mittlerweile über die Grenzen von Geilenkirchen und Übach-Palenberg hinaus bekannt geworden und begleitet Schwerkranke und Sterbende sowie ihre Zugehörigen auch in den Gemeinden Selfkant und Gangelt. Es engagieren sich 40 ehrenamtliche Mitarbeiter, die hauptamtliche Koordinatorin Gabriele Krumbach und im neuen Büro Elisabeth Buijzen und Ute Gerlach. Koordinatorin Gabriele Krumbach hat die Arbeit von Camino einmal so skizziert: „Ein Mensch geht zu einem anderen Menschen – ist da – lässt sich auf sein Gegenüber ein und bleibt da, egal was geschieht, also zwei Seelen in einem Raum, das ist Hospizarbeit auf den Punkt gebracht.“