Geilenkirchen: Kinder der Kita St. Ursula säen Wildblumenwiese ein

Kinder säen Wildblumen : „Wenn Schnee liegt, muss man nicht so oft gießen!“

Die Kinder des Kindergartens St. Ursula haben in den letzten Wochen viel über Insekten und Bienen gelernt – und darüber, wie man ihnen etwas Gutes tun kann. Nun sähten sie eine Wildblumenwiese.

Kleine Umweltschützer waren auf der großen Wiese der Familie Jansen schwer beschäftigt. Nicola Jansen hatte die Kinder des Katholischen Kindergartens St. Ursula Geilenkirchen mit ihren Erzieherinnen Christine Pannhausen und Josefine Lindner eingeladen, auf dem Wiesengrundstück hinter ihrem Haus an der Sittarder Straße in Geilenkirchen eine Wildblumenwiese einzusäen.

Die Kinder hatten sich im Kindergarten schon intensiv damit beschäftigt, wie man etwas Gutes für die Bienen und Insekten und schlussendlich auch für den Lebensraum der Menschen tun kann. Auch ein Besuch der Imkerei der Bienen AG des Bischöflichen Gymnasiums St. Ursula stand auf dem Programm.

Dass das Bestäuben der Blüten durch die Bienen ganz wichtig ist, damit leckere Früchte gedeihen können, hatten die Kinder gelernt. Und sie hatten auch vom Bienensterben gehört. Mit den Bienen würde natürlich auch der Honig für die Brötchen am Morgen verschwinden.

Die Kinder waren in der Stadt unterwegs gewesen und hatten die viele Steingärten gesehen. Da kam die Einladung von Nicola Jansen also gerade recht. Mit vielen kleinen Gießkannen und Wildblumensamen ausgerüstet rückten die Kinder an. Schnell war die Wildblumenmischung ausgesät. Dann ging es an das Wässern. Im Sommer muss natürlich öfter gegossen werden. Die Kinder werden auf jeden Fall noch mal bei Familie Jansen vorbeischauen, ob auch alle Blumen gut gedeihen. Einen Tipp hatte einer der jungen Experten noch bereit für Nicola Jansen: „Wenn Schnee liegt, muss man nicht so oft gießen.“

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