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Evakuierung beendet: Sprengkörper in Kreuzrath entschärft

Evakuierung beendet : Sprengkörper in Kreuzrath entschärft

In einem Feld bei Gangelt-Kreuzrath sind mehrere kleine Sprengkörper gefunden worden. Sie mussten gesprengt werden, so dass die Wohnhäuser in einem Umkreis von 150 Metern evakuiert worden waren. Inzwischen ist der Einsatz beendet.

Die Sprengkörper wurden bei Sondierungsarbeiten in einem Neubaugebiet an der Straße „An der Ziegelei“ durch den Kampfmittelräumdienst entdeckt. Da ein Transport der Weltkriegskampfmittel zu kritisch gewesen wäre, wurden die Sprengkörper vor Ort gesprengt, erklärt die Gangelter Feuerwehr.

Zur Sicherheit wurden die anliegenden Wohnhäuser in einem Umkreis von 150 Metern um den Fundort geräumt. Etwa 20 Haushalte waren von der Evakuierung betroffen. Gesperrt war von 13 bis 15 Uhr. Die betroffenen Einwohner wurden währenddessen im Dorfgemeinschaftshaus untergebracht und versorgt. Ebenso waren die angrenzenden Straßenzüge rund um den Fundort durch die Kreispolizeibehörde Heinsberg gesperrt.

15 Feuerwehrleute aus Gangelt standen unter Atemschutz in Bereitschaft. Der Kampfmittelräumdienst hatte vier Eimer Kampfmittel gefunden: Munition und eine Phosphorgranate. Es wurden zwei Sprengungen vorgenommen: Einmal wurde die Munition vor Ort gesprengt, einmal die Phosphorgranate.  Phosphorgranaten können gefährlich sein, weil sie oft brennen, wenn sie plötzlich mit Sauerstoff in Kontakt kommen, sagt Oliver Thelen, Pressesprecher der Gangelter Feuerwehr. Diese wurde aber rechtzeitig gefunden und konnte vorher kontrolliert gesprengt werden. Brennende Phosphorgranaten dürfen nicht mit Wasser gelöscht werden, sondern mit Sand. Diese Granate wurde nach der Sprengung in einem Spezialbehälter abtransportiert, um sie speziell zu lagern, weil sie auch später noch brennen könnte. Gegen 15 Uhr war der Einsatz beendet.

(red)