Kirche: Neues Format „Leuchtfeuer-Gottesdienst“ kommt gut an

Kirche : Neues Format „Leuchtfeuer-Gottesdienst“ kommt gut an

Überraschend viele Gläubige besuchten den ersten Leuchtfeuer-Gottesdienst der Weggemeinschaft Gangelt in der Kirche St. Josef in Hastenrath.

Das ehrenamtliche Leuchtfeuer-Team der Weggemeinschaft hatte diesen etwas anderen Gottesdienst vorbereitet und führte ihn auch durch. Begegnung, Glaube und Orientierung sollten im Mittelpunkt stehen.

Überrascht von Besuchern

Das Leuchtfeuer-Team hatte mit zehn bis maximal 50 Gottesdienstbesuchern gerechnet. Doch an diesem Freitagabend kamen mehr als 100 Menschen, nicht nur aus der Weggemeinschaft Gangelt nach Hastenrath. Das Bedürfnis gemeinsam den Glauben zu leben, ist wohl sehr groß. Die beiden Gemeindereferentinnen Erika Minnaert und Barbara Ratayczak hatten bei den monatlich stattfindenden Familiengottesdiensten in St. Nikolaus Gangelt (jeder erste Sonntag im Monat um 10.30 Uhr) aus dem Kreis der Besucher den Wunsch mitgeteilt bekommen, doch auch einmal für die Ü-50er einen etwas anderen Gottesdienst zu veranstalten.

Die Gemeindereferentinnen hatten mit Unterstützung des gesamten Pastoralteams inklusive der beiden Pfarrer der Weggemeinschaft daraufhin die Vorbereitungen in die Wege geleitet.

Gottesdienst mal anders

Es wurde ein Team von Ehrenamtlichen, das Leuchtfeuer-Team, gebildet. Gemeinsam machte man sich Gedanken zu einem „Gottesdienst mal anders“. Texte und Musik wurden ausgesucht und der Ablauf des Gottesdienstes geplant. Es sollte auch Zeit zum Nachdenken bleiben.

Der vollbesetzte Kirchenraum war mit Kerzen stimmungsvoll erleuchtet. Querflöte und E-Piano trugen zu der eindrucksvollen Atmosphäre den musikalischen Rahmen bei. Es war keine Messe, kein Wortgottesdienst, aber ein Gottesdienst, vielleicht einer, den man so nicht gewohnt ist, von Laien vorbereitet und durchgeführt.

Die Sprache der vorgetragenen Texte war alltagstauglich und vielleicht wurden Kirche und Glauben so ein wenig mehr in das Alltagsleben der Menschen geholt. Beeindruckend war die Atmosphäre, die den gemeinsamen Wunsch, Glauben zu leben, spürbar machte.

Der Vortrag ausgewählter Bibelstellen und Meditationen zur Bibel, freie Fürbitten und moderne geistliche Lieder gaben dem Leuchtfeuer-Gottesdienst etwas Besonderes, das die Besucher noch lange nach dem Gottesdienst bei Brot und Wein in der Kirche verweilen ließ. Die Reaktionen war so positiv, dass das Leuchtfeuer-Team hochmotiviert ist für die weiteren „Gottesdienste mal anders“.

Weitere Veranstaltungen geplant

Der nächste Leuchtfeuer-Gottesdienst, „ein Abend, um wirklich mal runter zu kommen“, wie es ein Teilnehmer ausdrückte, wird am Freitag, 23. August, wieder ab 20 Uhr, an einem hoffentlich schönen Sommerabend im Garten des Pfarrheimes in Gangelt stattfinden.

Da der Abend so gut ankam, sind zukünftig vier Leuchtfeuer-Gottesdienste im Jahr vorgesehen, in jedem Quartal einer.