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Streuobstwiese : Helfer schaffen neuen Lebensraum

Streuobstwiese : Helfer schaffen neuen Lebensraum

Die Kopfweiden im Rodebachtal sind geschnitten, jetzt steht die Streuobstwiese in Gangelt-Nord an; sie muss dringend gemäht und gepflegt werden. Wer helfen möchte, sollte sich den Samstag, 13. Juni, vormerken.

Am Rande der Obstwiese stehen Heckenpflanzen, die vor der Überwucherung durch zu hohes Gras geschützt werden müssen. Hier ist wieder der Einsatz der Aktiven des Nabu Selfkant gefragt. Für diese Arbeiten werden wieder einige Helfer gesucht. Die Aktion startet am Samstag, 13. Juni um 9.30 Uhr an der Streuobstwiese. Anmeldungen sind bei henkens.thomas@gmx.de möglich.

Streuobstwiesen sind einer der artenreichsten Lebensräume in unserer Landschaft. Wenn es sich um ältere Bäume handelt, finden dort viele Vögel einen Brutplatz in natürlichen Nisthöhlen. Um eine junge Obstwiese aufzuwerten, bietet es sich an, Nistkästen zu montieren. Die Obstbäume erhalten bei der Pflanzung Stützen aus Holzpfosten, die sich sehr gut zur Anbringung der Nistkästen eignen.

Auch für den Maulwurf entsteht hier ein wichtiger Lebensraum. Besonders wertvoll wird eine Streuobstwiese, wenn sich diese in der Nähe zu anderen Biotopen befindet. So können verschiedene Lebensräume vernetzt werden. Auch „wilde Ecken“ oder Totholzhaufen haben einen enormen ökologischen Wert. Sie bilden wichtige Rückzugsorte für die Tierwelt, wie der Nabu betont.

(hama)