Gangelt: Neues Quartiersbüro im Rathaus eröffnet

Städtebauförderung : Mehr Lebensqualität für den Gangelter Ortskern

Im Gangelter Rathaus eröffnete Bürgermeister Bernhard Tholen das neue Quartiersbüro. Hier finden Bürger Hilfe und Beratung zu Ideen und Projekten, die den Gangelter Ortskern attraktiver machen sollen.

Im Sitzungssimmer des Rathauses Gangelt begrüßte ein strahlender Bürgermeister Bernhard Tholen einige Ehrengäste. Es galt, das vierte Quartierbüro im Rahmen der Städtebauförderung zu eröffnen. Hier sitzen die Stadt Heinsberg sowie die drei Gemeinden Selfkant, Waldfeucht und Gangelt als Westzipfelregion gemeinsam im Boot. Ebenfalls Partner sind das Deutsche Rote Kreuz sowie das Planungsbüro MWM aus Aachen.

Tholen stellte den Ortskern von Gangelt als sogenanntes Kerngebiet vor, in diesem Quartier liegt auch das Schulzentrum. Im Rahmen der Stadtbauförderung ist die Gemeinde mit der Kernsanierung des Gesamtschulkomplexes unterwegs. „Über diese Städtebauförderung bin ich sehr glücklich“, lachte Tholen trotz Erkältung, sah im weiteren Fassaden- und Hofprogramm sowie Verfügungsfond eine Aufwertung des historischen Ortskerns.

Bernhard Tholen stellte die Quartiermanagerin Gülsen Litherland mit ihren Beratungsteam vor, jeden Donnerstag ist das Quartierbüro im Rathaus in der Zeit von 14 bis 17 Uhr geöffnet, Terminabsprachen sind möglich.

Die Ortslagen im jeweiligen Quartierbereich sollen attraktiver und lebendiger gestaltet werden. Private Haus- und Grundeigentümer können unterstützt werden, wenn sie ihre Fassaden oder Außenanlagen attraktiver gestalten möchten.

Für Projekte können bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten (maximal 10.000 Euro pro Projekt) gefördert werden. Ferner steht ein Verfügungsfond mit ebenfalls 50 Prozent Förderung (maximal 20.000 Euro) im Programm. Im Verfügungsfond soll durch Projektideen ebenfalls der Ortskern aufgewertet werden, mit dem Ziel das Image und die Identifikation der Bürger mit Gangelt zu stärken.

Der Quartiersbereich Gangelt im Überblick. Foto: Heinz Eschweiler

„Wir möchten die Bürger im Quartierbereich anstoßen, möglichst viele Projekte zu starten“, so Gülsen Litherland. „Wir möchten möglichst vielen helfen, es soll keiner mit leeren Händen nach Hause gehen.“

Julian Ueckert vom Planungsbüro ergänzte: „Es geht nicht nur um Baumaßnahmen im öffentlichen Raum, wir wollen auch das soziale Miteinander fördern und stärken. Dieses Miteinander sei die Software der Städtebauförderung, die Hartware sei das, was man baut und wo die großen Summen reingehen.

(agsb)
Mehr von Aachener Nachrichten