Gangelt: 1350 Läufer gehen beim 6. Selfkantlauf an den Start

6. Selfkantlauf : 1350 Starter trotzen den Wetterkapriolen

Von strömendem Regen bis strahlendem Sonnenschein war alles dabei beim 6. Selfkantlauf am Gangelter Kahnweiher. Trotz der Wetterkapriolen fanden sich 1350 Läufer aus der gesamten Region am Start ein – zwar weniger als im Vorjahr, aber für dieses Wetter eine durchaus beachtliche Zahl.

Aus der ganzen Region zwischen Düsseldorf, Köln und Aachen, aus den benachbarten Niederlanden und Belgien und natürlich aus dem Kreisgebiet waren die Teilnehmer zum Gangelter Kahnweiher gekommen, um am 6. Selfkantlauf teilzunehmen. Der Empfang der Läufer war feucht-fröhlich. Die Stimmung war wie stets bei diesem beliebten Laufevent ausgezeichnet.

Die Veranstalter, die Gemeinden Gangelt, Selfkant und Waldfeucht, hatten mit Unterstützung der zahlreichen Helfer und Sponsoren, unter ihnen die Hauptsponsoren NEW und Kreissparkasse, diese Großveranstaltung bestens vorbereitet. Doch der Wettergott hatte sich leider im Kalender verguckt und bescherte den Läufern und Zuschauern ein echtes Aprilwetter. Ausgerechnet beim ersten Start, dem die Bambinis entgegengefiebert hatten, goss es in Strömen. „Regenschirme im Angebot“, scherzte ein Besucher, der das Wetter mit Humor nahm.

Selfkants Bürgermeister Herbert Corsten gab den ersten Startschuss an diesem Morgen ab. Gangelts Bürgermeister Bernhard Tholen assistierte und hielt den Regenschirm. Tholen gab dann den Startschuss zum zweiten Lauf, dem Halbmarathon.

Die Kinder hatten sich vor ihrem Wettbewerb vor der Bühne warm machen können mit Leibesübungen zu fetziger Musik. Die Laufstrecke bei heftigem Wind und Regen verlangte den Kids alles ab. Die wirklich Harten kamen dennoch mit guten Zeiten ins Ziel. Andere Teilnehmer brauchten den Zuspruch der Eltern, um die Strecke in kompletter Länge zu absolvieren. Doch am Ende waren alle froh, die heißbegehrten Medaillen in Empfang nehmen zu können. Zusätzlich gab es als Präsente ein Tütchen Gummibärchen und einen grünen Gummifrosch. Die grünen Frösche lächelten, als wenn nichts wäre – trotz des Sauwetters.

Die Sonne lachte dann beim Start des Halbmarathons. Die Strecke führte durch das schöne Gangelter Bruch und entlang des Kahnweihers.

Achim Tholen ist der gute Geist, der beim Selfkantlauf die Fäden zusammenhält. Zwar nahm er selbst nicht an einem Lauf teil, doch legte er sicherlich zumindest die Halbmarathonstrecke zurück, um an allen Ecken und Enden nach dem Rechten zu schauen. Pitschnass wurde auch er.

Im vergangenen Jahr hatte Achim Tholen, der dieses Laufevent mit aus der Taufe gehoben hatte, insgesamt 1500 Teilnehmer in allen Altersklassen zählen können. In diesem Jahr waren 1350 Voranmeldungen eingegangen. Insgesamt wurden fünf Läufe angeboten. Der Löwenherzlauf der Grundschulen und Bambinis führte über einen Kilometer um den Kahnweiher. Die Kinder liefen nicht nur um Platz oder Sieg, sondern auch für einen guten Zweck: Für jeden Teilnehmer wird ein Euro für die Aktion „Running for Kids“ von Peter Borsdorff gespendet.

Über 21,1 Kilometer führte der Halbmarathon. Vergeben wurde bei diesem Lauf der Titel des schnellsten Grenzläufers.

Der „Lauf für Jedermann“ über 2,5 Kilometer, an dem auch Schüler zwischen zehn und 13 Jahren teilnehmen konnten, wurde auch von Läufern der Katharina Kasper ViaNobis GmbH wahrgenommen. ViaNobis versorgte die Läufer an ihrem Stand im Start- und Zielbereich mit stärkenden Bananen und Wasser. Der Fünf-Kilometer-Volkslauf wurde als Teil des „Rur-Eifel-Volkslauf Cup“ ausgetragen. Der Selfkant-Schullauf richtete sich an Jugendliche von 14 bis 17 Jahren.

Alle Ergebnisse des Selfkantlaufs können unter www.selfkantlauf.de eingesehen werden.