Übach-Palenberg: Freie Wähler unterstützen Jungnitsch

Übach-Palenberg: Freie Wähler unterstützen Jungnitsch

Die Mehrheit der Freien Wählergemeinschaft (FWG) sprach sich bei ihrer letzten Versammlung gegen einen eigenen Bürgermeisterkandidaten aus.

In einer sehr lebhaften Diskussion wurden die Kandidaten der CDU und der SPD unter die Lupe genommen. Nach einer hitzigen Diskussion beschloss die Versammlung einstimmig, Wolfgang Jungnitsch, CDU, zu unterstützen. Viele seiner Vorstellungen würden mit der Schnittmenge der FWG übereinstimmen. So fordert die FWG zwei Behindertenparkplätze vor der neuen Post an der Kapellenstraße. Übach-Palenberg solle eine moderne und zukunftweisende Stadt werden. Hierfür fordert die FWG eine Breitbandverbindung der Telekommunikation für die komplette Stadt.

Der Strom soll komplett grün werden. Zurzeit bekomme die Stadt noch rund 30 Prozent Strom aus Atom- und Kohlekraftwerken, so die FWG. Übach-Palenberg soll die erste Stadt im Kreis Heinsberg werden, die zu 100 Prozent grünen Strom bekommen soll.

Nach Rücksprache mit den Kreiswerken sei dies nicht mit einem Mehrkostenaufwand verbunden. Außerdem will die FWG ein Beleuchtungskataster, um durch Umrüstung die öffentlichen Gebäude und Straßenbeleuchtung mit stromsparenden LCD-Lampen auszurüsten. Hier könnten die Kosten bei einer höheren Lichtausbeute drastisch gesenkt werden. Jährlich müsse die Stadt an Stromkosten zwischen 300.000 bis 400.000 Euro bereithalten.

Von Verkehrspolitik könne zurzeit in Übach-Palenberg kein Bürger reden. Nach wie vor lebe das Stadtbild mit einem Schilderwald, der mancher Großstadt den Rang ablaufen könnte.

Genau wie Wolfgang Jungnitsch fordere die FWG, die Aachener Straße zu öffnen und mit einem Kreisverkehr zu versehen.

Mehr von Aachener Nachrichten