Übach-Palenberg: Firmenchef setzt auf Wachstum

Übach-Palenberg: Firmenchef setzt auf Wachstum

Der sintflutartige Regen zur Eröffnung der neuen Halle hat eine echte Herausforderung dargestellt. Doch natürlich blieb alles dicht, und die Gäste der Firma ami-Systemtechnik konnten innen nach Herzenslust feiern.

Nach einer rekordverdächtig kurzen Bauzeit von nur rund sechs Wochen feierte die ami-Systemtechnik in Holthausen die Erweiterung ihres Standortes in Übach-Palenberg. Zwar stieß der Bagger bei den Erdbewegungen schon am ersten Bautag auf ein dickes Stromkabel. Doch selbst das konnte den Neubau nicht im Tempo drosseln.

Es ist eine moderne, energieeffiziente Montagehalle mit rund 400 Quadratmetern Nutzfläche und einer Zwölfeinhalb-Tonnen-Krananlage entstanden. Mit einer Hakenhöhe von gut acht Metern zählt vor allem die Krananlage zu den „Top-Ten” in der Region.

Zwölfjähriges Bestehen

Mit der Inbetriebnahme, bei der zeitgleich das zwölfjährige Bestehen der ami-Systemtechnik gefeiert wurde, sieht die Geschäftsführung um Ernst Schwarz einen echten Wettbewerbsvorteil in der Aufgabenstellung „Fördern, Lagern und Dosieren von Schüttgütern”. Denn auch komplexe Systeme können im Werk Übach-Palenberg nun vorinstalliert und teilweise in Betrieb genommen werden. Damit reduzieren sich die Zeiten bis zum Produktionsstart beim Kunden auf ein Minimum.

Das vor allem aus Stahlelementen errichtete Gebäude erstrahlt von außen in den ami-typischen Farben: Weiß mit grünen Elementen. Zwei beinahe deckenhohe Rolltore ermöglichen den problemlosen Zugang auch für sperrige Bauteile. Die Metall-Beton-Konstruktion mit Metalldach und zentralem Lichteinfall samt moderner Entlüftungstechnik steht in direkter Nachbarschaft zu den bisherigen Bauten auf dem Firmengelände.

Außen finden sich noch zwei neue Versorgungssilos, Neben- und Sozialräume gehören ebenfalls dazu. Und auf halber Ebene ermöglicht eine im rechten Gebäudeteil integrierte Galerie den direkten Zugang zur Ruheposition des Zwölfeinhalb-Tonnen-Krans. Anlässlich der Feierstunde im kompletten Neubau blickte ami-Geschäftsführer Ernst Schwarz auch ein wenig zurück in die Firmengeschichte.

So fand der Startschuss 1998 noch im Carolus-Magnus-Centrum (CMC) statt, einen Tiefschlag erlitt die Systemtechnik mit der unerwarteten Schließung der LG-Philips-Glasfabrik im Jahr 2006. Doch da auch die Wirtschaftskrise gut überwunden werden konnte, blickt Ernst Schwarz in eine klar auf Wachstum ausgerichtete Zukunft.

Mehr von Aachener Nachrichten