Rauchsäule über Gillrath: Feuerwehr verhindert Katastrophe

Rauchsäule über Gillrath : Feuerwehr verhindert Katastrophe

Was zunächst nach etwas wirklich Großem aussah, entwickelte sich — auch dank des schnellen Eingreifens von 62 Feuerwehrkräften der Löscheinheiten Geilenkirchen, Gillrath, Teveren, Süggerath und Niederheid nicht zu einer großen Katastrophe.

Als um 10.32 Uhr bei der Feuerwehr gleich mehrere Notrufe eingingen, war die tatsächliche Einsatzlage noch unklar. „Die Anrufer unterschieden sich stark in ihren Angaben“, erklärt der Einsatzleiter, Brandoberinspektor Thomas Graf auf Anfrage unserer Zeitung. „Da war sowohl von einem brennenden Gebüsch als auch von einem in Flammen stehenden Bauernhof die Rede.“

Tatsächlich sei die Rauchentwicklung enorm gewesen, bestätigt Graf. Die extrem große, schwarze und undurchdringliche Rauchwolke war noch von Weitem gut sichtbar — was auch die Vielzahl der Anrufe bei der Feuerwehr erklärt.

Brandursache ist unklar

Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Brandstelle mit insgesamt 15 Einsatzfahrzeugen stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein Haufen mit Altreifen und Holz in der Nähe des Gehöfts, welches in Gillrath unweit der Bundesstraße 56 liegt, in Brand geraten war. „Wir konnten ein Ausbreiten des Feuers zum Glück verhindern“, erklärt Thomas Graf. „Die starke Rauchentwicklung erklärt sich aus den Traktorenreifen, die neben weiterem Unrat in Brand geraten waren.“

Zur Brandursache kann die Feuerwehr keinerlei Angaben machen. „Wir konnten an der Einsatzstelle keine Hinweise auf einen möglichen Grund für das Feuer erkennen“, so Thomas Graf.

Auch die Polizei ist bei dem Brand vor Ort gewesen und hat nun die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der Feuerwehreinsatz war gegen 12 Uhr mittags nach rund eineinhalb Stunden beendet.

(sit)
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