Geilenkirchen: Erste Hilfe beginnt auch auf dem Schulhof

Geilenkirchen: Erste Hilfe beginnt auch auf dem Schulhof

Kleine Rauferei auf den Schulhof — und plötzlich ein Aufschrei. Eine Schülerin hat sich an der Hand verletzt. Aber kein Problem, denn auf dem Schulhof des St.-Ursula-Gymnasiums sind Schulsanitäter im Einsatz und für diese Fälle bestens gerüstet.

In ihrer Freizeit absolvierten jetzt auch die Schüler/innen Maren Lowis, Jana Küppers, Sophie Kohnen, Margaux Marggraf, Aylin von der Ruhr, Thomas Rother, Michael Thevis, Luca Mugres, Dominik Theune, Lars Szymanski, Lukas Netterdon zusammen mit Lehrerin Cornelia Erdel eine Ausbildung im Schulsanitätsdienst (SSD) in der Räumen des Malteser Hilfsdienstes (MHD) in Geilenkirchen-Nieder­heid.

Ausbildungsleiter Heinz Laufens aus Heinsberg erklärte im Unterricht, dass ein Notfall, Unfall oder eine akute Erkrankung während der Unterrichtspause oder Schulsport schnell eintreten könne und dann gleich die Erstbehandlung nötig sei. Die Hauptaufgabe des Schulsanitätsdienstes ist es, mittels qualifizierter Erste-Hilfe-Maßnahmen die Zeit bis zum Eintreffen des professionellen Rettungsdienstes zu überbrücken. „Schulsanitäter leisten mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag für mehr Sicherheit an den Schulen“, sagte Heinz Laufens. Ein guter Schulsanitätsdienst gewährleiste an jeder Schule eine gute Grundversorgung der Ersten Hilfe, ferner stärkten die Schüler im SSD ihre eigene Führungsverantwortung und Stärkung der Sozialkompetenz. „Die Arbeit im Schulsanitätsdienst erfordert von den jungen Menschen ein hohes Maß an Disziplin ins Verantwortungsbewusstsein. Soviel ehrenamtliche Engagement von Schülerinnen und Schüler ist nicht selbstverständlich und verdient Respekt“, betonte der verantwortliche Ausbilder bei den Maltesern.

Schon während des theoretischen Unterrichts attestierte Heinz Laufens, dass die Schüler allesamt gewillt waren hier diesen Lehrgang mit Erfolg zu bestehen.

Auch in der praktischen Ausbildung zeigten sich alle Teilnehmer hochkonzentriert, wenngleich das Anlegen von Verbänden hier und da schon einmal für ungewollte Heiterkeit sorgte.

(agsb)
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