Geilenkirchen: Ernst und heitere Geschichten von Joffé Dahlen

Geilenkirchen: Ernst und heitere Geschichten von Joffé Dahlen

„Was wäre unser Leben ohne Humor, der so viele Leiden der Seele und des Leibes zu lindern, manche schwierige Situation zu meistern und unseren Alltag zu vergolden vermag?”

Mit diesem Zitat des bekannten Theologen und Philosophen Hans Küng begann der Gründer und langjährige Vorsitzende sowie jetzige Ehrenvorsitzende der Europa-Union Geilenkirchen, Joffé Dahlen, einen denkwürdigen Abend in Haus Basten, zu dem der Geilenkirchener Stadtverband eingeladen hatte.

Und so freute sich mit seinem Vorgänger im Amt der Vorsitzende Profesor Gerd Wassenberg, dass er zahlreiche Bürger der Stadt und Gäste aus der Region zu einer Lesung begrüßen konnte, die den meisten von ihnen in angenehmer Erinnerung bleiben wird. Joffé Dahlen, als „Hausgeburt in Geilenkirchen zur Welt gekommen”, so Wassenberg, lange Jahre Leiter des Ordnungsamtes der Stadt, seit ein paar Jahren wohnhaft in Aachen, aber in und mit seinem Herzen immer Geilenkirchener geblieben, erwies sich mit seiner Lesung „Ernstes und Heiteres aus seinen Geilenkirchener Geschichten” als Meister des Wortes.

Ob es um das „Geheimnis der Haihover Wiese” oder um „Zwei Geilenkirchener Originale” ging, stets wusste Dahlen Heiteres mit Nachdenklichem zu verknüpfen. Er löste mit seinen Erzählungen sicherlich so manche Erinnerung unter den älteren Zuhörern aus und stimulierte die phantasievolle Vorstellungskraft der Jüngeren. Geschichtliches vermischte er mit Anekdotischem, Nostalgisches mit Unromantischem.

So zitierte Joffé Dahlen unter anderem aus dem Jubiläumsbuch der Kreisverwaltung Geilenkirchen zum 150-jährigen Bestehen des Selfkantkreises über die Geilenkirchener Kreisbahn: „Mit einem Anflug von Wehmut trennen wir uns von den Zeugen einer Zeit, in der es ruhiger und behaglicher, vielleicht auch trotz des geringeren technischen Fortschritts, zufriedener zuging.”

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