Gurrr, Gurrr, Gurrr: Einmal Taubenküken streicheln

Gurrr, Gurrr, Gurrr : Einmal Taubenküken streicheln

Zum Tag der Brieftaube: Ludwig Artz vom Brieftaubenverein Heimatliebe Bauchem hat seinen Taubenschlag für die Kinder der AWO-Kindertagesstätte Jahnstraße geöffnet

Zum Tag der Brieftaube des Verbands Deutscher Brieftaubenzüchter hatten sich die angeschlossenen Brieftaubenfreunde vorgenommen, auch die Jugend an den Brieftaubensport heranzuführen. Ludwig Artz ist der 1. Vorsitzende des Brieftaubenvereins Heimatliebe Bauchem und ging mit gutem Beispiel voran, als es darum ging, Kindern Einblicke in ein Hobby zu gewähren, das durchaus auch der jüngeren Generation offen steht.

Allerdings ist der Altersdurchschnitt der Züchter derzeit doch weit vom Kindergartenalter entfernt. Dennoch war es einen Versuch wert, auch die ganz Kleinen einmal anzusprechen. 300 Kinder aus Geilenkirchener Kindergärten waren eingeladen, sich die Täubchen aus der Nähe anzusehen. Ludwig Arzt empfing unter anderem die Kinder der AWO-Kindertagesstätte an der Jahnstraße.

Noch keine Woche alt waren die Taubenküken, die die Kinder der AWO-Kindertagesstätte Jahnstraße bei Taubenzüchter Ludwig Artz vorsichtig streicheln durften. Foto: defi

Dessen Leiterin Beate Wallraven hatte die Kinder in zwei Gruppen aufgeteilt, damit auch alle Kinder nah genug an die Tauben herankamen. Nadine Wickum und Ines Laugs begleiteten die erste Gruppe. Ludwig Artz empfing die Besucher am Gartentor zusammen mit seiner Frau Wilma.

Die Tische im Garten waren mit Chips und Lakritzkonfekt gedeckt. Es gab Kakao und Limo.Ludwig Artz holte zunächst zwei junge Tauben aus dem Schlag, die gerade erst eine knappe Woche alt sind. Streicheln war schon erlaubt, und etwas vorsichtig wagten sich die Mutigen an die Küken heran.

Artz zeigte den Kindern, wie die Tauben beringt werden und wie mit Hilfe dieser Ringe, die über einen Sender verfügen, jede Taube dem Züchter ein Signal gibt, wenn sie den Heimatschlag nach einer Reise ansteuert. Auch zwei gerade geschlüpfte Küken konnte Artz den Kindern zeigen. Dann folgte der Höhepunkt des Besuches im Taubenschlag.

Ludwig Artz hatte einen Hänger bereit gestellt, in dem einige Tauben auf einen Ausflug warteten. Ein paar Freiwillige durften die Schläge selber öffnen. Damit die Tauben auch wussten, mit wem sie es zu tun hatten, bekam jeder Freiwillige eine echte Taubenzüchterkappe. Dann galt es mutig den Schlag zu öffnen und den eigenen Kopf schnell einzuziehen,  bevor die Tauben flügelschlagend in die Luft stiegen.

Nach ein paar Runden über dem Heimatgrundstück beendeten die Ausflügler ihre Kurzreise und kehrten in den Schlag zurück. Als Andenken an diesen Besuch bekamen die Kinder eine ganze Tüte mit Souvenirs des Verbands Deutscher Brieftaubenzüchter mit auf den Heimweg. Zudem schenkte Ludwig Arzt den Gästen für die Bibliothek des Kindergartens ein Exemplar des Bilderbuches „Das Rennpferd des kleinen Mannes“.

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