Geilenkirchen: Eine Parade mit vielen auffälligen Momenten

Geilenkirchen: Eine Parade mit vielen auffälligen Momenten

Ein wesentlicher Bestandteil zum Gelingen der Eröffnung der Länderpräsentation 2011 „Geilenkirchen blickt auf Dänemark” war die Parade am Samstagnachmittag. Werner Schumm von der Nato-Airbase hatte für den außergewöhnlichen Event zahlreiche historische Militärfahrzeuge und Fußgruppen gewinnen können.

Unterstützung fand Werner Schumm in einem niederländischen Club aus Kerkrade-Eygelshoven, der sich auf das Sammeln und Restaurieren von Oldtimern militärischer Herkunft spezialisiert hat.

Bei den in Geilenkirchen mitfahrenden Automobilen handelte es sich nur um Originale, darunter viele Fahrzeuge des Herstellers DAF, die bei der niederländischen Armee Verwendung fanden. Ein Schmuckstück mit Sammlerwert war ein US-amerikanischer GMC mit Baujahr 1943.

Sämtliche Dienstältesten Offiziere aller am Awacs-Verband beteiligten Nationen sowie der Kommandeur der Nato-Airbase, Brigadegeneral Burkhard Pototzky, und Oberst Ton van Happen nahmen an der Parade teil und fuhren in einem der 26 Fahrzeuge mit. Auch eine Gruppe von Soldaten des Nato E-3A-Verbandes nahm an der Parade teil.

Musik von der Marine

Zudem nutzten Ehrengäste wie der Landtagsabgeordnete Bernd Krückel, Bürgermeister Thomas Fiedler und alle Fraktionsvorsitzenden der im Rat vertretenen Parteien sowie weitere Stadtverordnete die außergewöhnliche Mitfahrgelegenheit.

Zu den Fußgruppen zählten die Schützenbruderschaften St. Peter und Paul Palenberg, St. Josef Bauchem, St. Johannes Hünshoven und die Vereinigten St. Sebastianus und Junggesellen Geilenkirchen. Das Trommler- und Pfeiferkorps Bauchem gab neben dem Musikcorps der Königlich Dänischen Marine aus Kopenhagen musikalisch den Ton an. Einen harmonisch-schönen Anblick boten die zwei in Gardekostümen antretenden Gruppen des Tanzsportverein (TSV) Geilenkirchen.

Rund tausend Menschen säumten die Straßen, als sich die Parade über die Herzog-Wilhelm-Straße, Haihoverstraße, den Theodor-Heuss-Ring, die Alte Poststraße und Konrad-Adenauer-Straße bewegte. Dabei spendeten die Zuschauer oft Szenenapplaus.

Am Kreisverkehr in der Innenstadt stellten die Moderatoren Roland Meintz und Paul Baker dem Publikum die mitfahrenden Gäste vor, bevor sich der Zug in der Herzog-Wilhelm-Straße auflöste.

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